Starterliste

                                                                       Samstag 18.Mai 2019

                                                                                                                                                                           gemeldet     Bestleistung

                                                                               Starterliste

                                                                      Sonntag 19.Mai 2019

                                                                                                                                                                                gemeldet     Bestleistung


Absage des TSV Bernlohe

zur Veranstaltung am 1. Juni Bayerncup Bezirksrunde und Bezirksmeisterschaft Elite im Kunstradfahren

Zu unserem Leidwesen müssen wir auf Grund von unterschiedlichen Auffassungen mit der Bezirksfachwartin für Kunstradsport die Veranstaltung absagen.

 

Nach dem unabgesprochenen Versand der Starterliste konnten wir nur noch feststellen, dass eine Veranstaltung auf 2 Flächen in unserer Sporthalle nicht möglich ist. Den Vorschlag, die zwei Veranstaltungen nacheinander auf einer Fläche durchzuführen, was für die Sportler wesentlich entspannter möglich gewesen wäre, hat die Bezirksfachwartin abgelehnt mit dem Hinweis, das niemand so lange in der Sporthalle sein will. 

 

Unsere Erfahrung ist da eine andere. Die Veranstaltung am letzten Wochenende in Kissing war deutlich länger. Lediglich die Funktionäre wären länger gefordert. Aber das ist jetzt wohl nicht mehr diskutierbar. Schade.

 

Wo die Veranstaltung stattfinden wird ist, noch nicht bekannt.

 

Allen Unterstützern, die uns vor Ort helfen wollten, wie Ansager, Musikmanager, Verwalter der Ergebnisanzeigen, Hausmeister, Kuchenbäcker, Frühstücksherrichter, Kaffeekocher, Auswertungshilfen, Tische- und Stühleschlepper, Fahnenverleiher meinen herzlichsten Dank für die Bereitschaft und Unterstützung. Meiner Abteilung herzlichen Dank für die akribische aber jetzt leider unnütze Planung im Vorfeld. Es hat mir aber Spaß gemacht mit Euch so eng zusammenzuarbeiten.

 

Ihr alle dürft uns gerne wieder unterstützen am 27. Juli, wenn bei uns die Deutsche 6er Rasenradballmeisterschaft stattfindet.

 


Bericht in der RHV

Paartalcup in Kissing

Der Paartalcup ist Teil der Serie, die zur Bayerncupgesamtwertung führt. Der TSV Bernlohe nutzt diesen Wettbewerb zur Vorbereitung auf die kommende Deutsche Meisterschaft der Junioren in Köln und die in zwei Wochen stattfindende bayerische Meisterschaft der Schüler in Bechhofen. Die Höhepunkte der Junioren- und Schülersaison reihen sich jetzt dicht aneinander.

 

Claudia Ridinger schloss sich ebenfalls an und wollte mal so schauen, wie sich das Training denn jetzt so auswirkt. Ihre Saison beginnt erst richtig in den Sommerferien mit der Mastersserie. Sie möchte allerdings auch die Bezirksmeisterschaft in Roth am 1. Juni und die bayerische Meisterschaft am 7. Juli in Weißenbrunn (OFR) mit einem brauchbaren Ergebnis abschließen, bevor dann die Vorbereitung in die Hauptsaison richtig startet.

 

Jetzt hier in Kissing hinterließ sie schon einen guten Eindruck. Bestätigt haben sich im Wettbewerb die im Training bereits gesetzten Schwerpunkte. Dass sie den zweiten Platz erringen würde stand bereits im Vorfeld auf Grund der gemeldeten Schwierigkeitsgrade der Kür fest. Überraschungen blieben aus.

 

Im Focus standen dann aber die Gebrüder Stark im 2er und auch im 1er der Kunstradfahrer. Im Stundenrhythmus mussten sie an den Start gehen.

Sowohl Alexander als auch Daniel Stark machten trotz der Doppelbelastung im 1er und 2er Kunstrad bei ihren 1er Kürprogrammen einen durchaus guten Eindruck. Natürlich gewannen sie mit großem Vorsprung ihre Einzeldisziplin. Daniel hat dabei seine Bestleistung von der Bezirksmeisterschaft noch einmal gesteigert. Gerade Daniel hat wohl von der Erfahrung im 2er auf der nationalen Spitzenebene profitiert. Sein Auftreten ist schon richtig professionell.

 

Im 2er konnten die Starks natürlich nicht gegen die Schleißheimer ankommen, aber der Wettkampf nahm dafür dann schon freundschaftliche Formen an. Jeder weis wo er steht und die Bayern unterstützen sich gegenseitig. In einer Woche trifft man sich dann wieder zur Deutschen Meisterschaft der Junioren. So entspannt erhöhten die beiden Starks ihr persönliche Bestleistung noch einmal erheblich. Sie stehen in der Weltjahresbestenliste inzwischen auf dem dritten Platz.


Bericht in der RHV vom 7.5.2019

Bezirksmeisterschaft Mittelfranken Schüler in Herzogenaurach

Die Solidarität Herzogenaurach hat für diese Jahr den Zuschlag bekommen, die Bezirksmeisterschaft der mittelfränkischen Kunst- und Einradfahrer auszurichten. Der TSV Bernlohe schickte zwei Sportler zu diesem Wettbewerb und beide konnten glänzen.

 

Gabriel Estrin wäre klar der beste Kunstradfahrer in der Altersklasse U15, wenn, ja wenn da nicht sein Vereinskamerad wäre. Der ist bereits auf nationaler Ebene durch seine Auftritte mit seinem Bruder im 2er gut bekannt und auch im 1er gehört er zum Besten was Deutschland zu bieten hat. Also obwohl Gabriel nahezu ohne Abzug sein Programm vorbildlich absolvierte, blieb ihm leider nur der zweite Platz. Den ersten nahm, wie schon seit Jahren, Daniel Stark ein. Für den TSV Bernlohe natürlich ein rundes Bild. Zwei Sportler in U15 Schüler auf den ersten beiden Plätzen auf dem Treppchen.

 

Etwas ungewöhnlich war von der Programmgestaltung, dass die besten Sportler Mittelfrankens gleich am Anfang mit ihrer Gruppe starten mussten. Meist werden die Stars für die letzten Starts aufgespart, da dann die Zuschauer alle da sind und dann auch wirklich die volle Aufmerksamkeit diesen besonderen Sportlern gilt.

 

Nun, dieses Mal war es anders und die beiden Bernloher waren dankbar. Halle betreten, einfahren, auf den Aufruf warten und nach 30 Minuten zum Chillen in die Ecke legen und den anderen zuschauen.

 

Aufgerufen wurde von den beiden zuerst Gabriel Estrin. Sein Programm etwas schwerer als vor einem Jahr, was aber auch sein musste, denn er möchte dieses Jahr auch wieder bei der bayerischen Schülermeisterschaft starten, die Ende Mai in Bechhofen ausgetragen wird. Gabriel zog seine Bahnen auf der Wettkampffläche einfach souverän. Die Haltung war gut. Er zeigte erstmals eine Vorhebehalte auf dem Lenker und einen Lenkerstand als Wechselrunde. Nahezu abzugsfrei konnte er sich die Fahrkarte zur „bayerischen“ sichern.

 

Gleich danach kam Daniel Stark auf die Wettkampffläche. Sein Programm begann mit einem Paukenschlag. Aus dem Kehrhang drückte er das Kunstrad in den Kehrsteuerrohrsteiger (das konnte an diesem Tag kein anderer) dann fuhr er rückwärts und dann noch eine Drehung (Pirouette). Wow. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer war ihm sicher. Ganz ungewöhnlich, plötzlich kam nach einer Übung sogar Beifall auf. Was war passiert? Nun Daniel sprang auf den Lenker, stellte sich hin, fuhr ein kurzes Stück und drehte sich dann um und fuhr wieder ein Stück. Das hatten offenbar viele noch nie gesehen.

 

 

Es sah alles so leicht aus, warum macht das denn kein anderer? Nun, ist nicht so leicht wie es aussieht. Dahinter steckt eine Menge Training. Und dass es nicht so leicht ist, zeigte Daniel dann bei seiner letzten Übung. Standsteiger rückwärts. Seine Rücklage war zu groß, er kämpfte um die richtige Position musste aber dennoch nach 1/4 Runde auf den Boden. Das waren dann nahezu seine einzigen Abzüge. Natürlich wird auch er in Bechhofen an der bayerischen Meisterschaft teilnehmen. Das Ergebnis wird ihn voraussichtlich in der Weltjahresbestenliste an die Spitze bringen. Ja und das wichtigste für ihn persönlich: Er hat in seinem letzten Schülerjahr das Ergebnis seines Bruders in dessen letztem Schülerjahr schon überboten.


Die dritte Junior Masters bei der RHV vom 1.5.2019:

Erwartet gute Ergebnisse beim 3. Junior Masters in Gäufelden - Nebringen

 

Junior – Masters – Finale. Ausgerichtet vom RSV Öschelbronn in Gäufelden – Nebringen. Ziemlich deutlich südlich von Stuttgart in Baden-Württemberg.

 

Zum ersten Mal hat dieser Verein, der in der Kunstradszene schon lange als Spitzensportverein bekannt ist, einen solchen großen Wettbewerb ausgerichtet. Wie auch bei den beiden vorhergehenden Junior – Masters gab es auch hier wieder die Vorrunde, in der man sich für die Finalrunde der Masters qualifizieren konnte, sofern man unter die besten Drei kam. Dort in der Finalrunde gab es dann nochmals Masterspunkte zu verteilen, die dann bei der Siegerehrung zur Masters Gesamtwertung auch noch in kleine Prämien umgewandelt wurden.

 

Aus Bernlohe am Start die Brüder Alexander und Daniel Stark in den Disziplinen 1er und 2er Kunstradsport.

 

Dieses Mal kam zuerst die 1er Disziplin an den Start und damit auch Alexander Stark. Allerdings gab es eine lange Wartezeit zu überbrücken, denn die 3. Junior Masters ist gleichzeitig auch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Damit war das Starterfeld im unteren Bereich deutlich erweitert. Von den 1er Junioren können sich immerhin 15 Sportler und vom 2er 10 Mannschaften hier für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

 

Alexander hatte einen guten Start in seinem Programm und überstand auch seinen ersten Schwierigkeitsblock gut, bei dem er bisher immer hohe Abzüge kassierte. Sein zweiter neuralgischer Block lief wieder nicht so gut, so dass er am Ende mit für seine Verhältnisse einem mittelguten Ergebnis und dem achten Platz die Fläche verlassen konnte.

 

Einem seiner Mitbewerber um die vier Kaderplätze für 2020 gelang ein exzellentes Programm. Er zog damit an Alexander vorbei auf den dritten Rang. Alexander, nun auf Platz vier dieser Kaderliste, wird bei der Deutschen Meisterschaft versuchen müssen, diesen vierten Platz zu verteidigen. Er hat aber seinen Vorsprung auf acht Punkte ausgebaut und wenn er bei der Deutschen ein Standardergebnis erreicht, dürfte ihm dieser Platz sicher sein.

 

Ob er diesen Kaderplatz dann wahrnehmen wird, ist noch nicht ganz klar. Zum einen kann er dann im 1er auf jeden Fall zweimal starten, zum anderen muss er aber auch mit den Kräften haushalten, denn im 2er hat er die kraftraubende Rolle des Untermannes zu stemmen, der viele Übungen mit dem Bruder auf der Schulter absolvieren muss. In den Endläufen gibt es nur eine kurze Regenerationszeit von manchmal nur 20 Minuten zwischen den Starts.

 

Diese Gedanken waren dann schon im Kopf, als es zum 2er der Junioren in der offenen Klasse ging. „Offen“ steht für der 2er kann rein männlich, aber auch ein männlich – weiblich Mix sein. Rein weibliche Teams starten in einer eigenen Disziplin.

 

Die beiden Starks fingen wie üblich gut an. Aber es hat sich wohl in den Köpfen eingeschlichen, dass sie die dritte Kraft in Deutschland sind und sie nicht nach oben herankommen können, aber auch niemand von hinten an sie heranreicht. Damit schlichen sich dann kleine Unsauberkeiten ein, die nur die Kommissäre sehen und in der Regel schon nicht mehr das Publikum, dass eben nicht mehr ganz dicht an der Fläche sitzt. Das Ergebnis war dann nach Punkten enttäuschend aber immer noch der 3. Platz und damit auch zum dritten Mal die Teilnahme an der abendlichen Finalrunde.

 

Die Finalrunde lief dann wieder etwas konzentrierter. Das besondere Highlight des Programms kam am Ende. Alexander und Daniel waren etwas langsam im Programm unterwegs. Die letzte Übung ist eine Steuerrohrstanddrehung. Dabei sitzen beide Sportler auf dem Steuerohr des Kunstrades, halten sich an den Händen, stoßen sich voneinander ab, so dass sie sich drehen und müssen sich nach der Drehung nochmals fassen. Dafür brauchen sie etwa 7 Sekunden. Als sie gerade aus der vorletzten Übung (schon im Steuerrohr) kamen und sich nach gewohnter Manier in Position begeben wollten, rief der Trainer „noch 5 (Sekunden)". Beherzt griff Alexander die Hand seines Bruders, gab einfach das Kommando, sie drehten sich und fassten sich gleichzeitig mit dem Gong, der das Zeitlimit darstellte.

 

Dann gab es einen Ehrungsmarathon. Mit der Ehrung für die Tagesleistung, für die Gesamtsieger und am Ende wurde die Nationalmannschaft, die zur Europameisterschaft fährt, bekanntgegeben.

 

Unser 2er hat die Tageswertung auf Platz 3 abgeschlossen und lagen auch bei der Masters­gesamt­­­wertung auf Platz 3, was immerhin ein kleines Taschengeld einbrachte.

 

Das wir in beiden Disziplinen in 3 Wochen bei der Deutschen Meisterschaft in Köln antreten dürfen, freut uns natürlich auch, obwohl das zu erwarten war.

 

Im Folgenden noch ein paar Eindrücke und die Ergebnisliste.


2. Junior Masters in Wölfersheim

(Volkmar Zint / 23.4.19)

 

Unsere Juniorenkunstradsportler gingen nach erfolgreichem Einstieg in die Saison mit der 1. Masters in Randersacker bei Würzburg nun zur 2. Masters nach Wölfersheim im Wetteraukreis in Hessen. 

 

Alexander und Daniel Stark können ihre Euphorie hoffentlich noch ein wenig bremsen und die Juniorensaison konzentriert zu Ende bringen. Die Ergebnisse sind, auch für mich, überraschend gut. Sie haben im 2er den dritten Platz souverän gehalten und sich im abendlichen Finale sogar nochmals auf eine neue Bestleistung gesteigert. 

 

Alexander Stark gehört zudem noch in der anderen Disziplin, im 1er Kunstradfahren zu den Spitzensportlern und darf somit auch dort  antreten, um seine Möglichkeiten auf einen Kaderplatz für nächstes Jahr zu sichern.

 

Der Start des 2er war dieses Mal vor dem 1er und Alexander und Daniel Stark hatten nur das Ziel ihren Platz 3 nach Schwierigkeitsgrad zu halten. Die beiden ersten Plätze sind von Konkurrenten belegt, die noch zu übermächtig sind. Diese Paare sind ca. zwei Jahre älter und damit entsprechend erfahrener.

 

Ihr Ziel, eine gute Leistung abzuliefern und sich den älteren Gegnern anzunähern konnten sie durch eine gute Kür umsetzen. Im Vorlauf blieben sie auf Platz 3 und mit ihren Punkten knapp unter ihrer Bestleistung, die sie erst vor 2 Wochen aufgestellt hatten.

 

Erstaunlich stabil präsentierten sie sich dann auch in der Abendveranstaltung und stellten schon wieder eine neue Bestleistung auf. Sie scheinen fast schon unterfordert zu sein mit dem Programm, dass noch vor acht Wochen unschaffbar schien. Eine erstaunliche Entwicklung. Wir freuen uns auf den Rest der Saison.

 

 

Aber da ist auch noch der 1er – Wettbewerb an dem Alexander Stark teilnimmt. Natürlich mit dem Nachteil, dass er eine Doppelbelastung hat. Nur eineinhalb Stunden nach dem ersten Auftritt im 2er kam sein Aufruf zum Start seines Programms alleine ohne Bruder. Man stelle sich vor, 5 Minuten Kür, Nach 30 Sekunden ist der Puls am Anschlag und das muss man dann noch 4 ½ Minuten durchstehen. Dabei wird Schnellkraft benötigt für Übergänge, da gibt es statische Figuren die Haltekraft erfordern und extremes Gleichgewichtsgefühl ist am bewegten Gerät Kunstrad natürlich unabdingbar. All das meisterte er mit einem Ergebnis in der Nähe seiner persönlichen Bestleistung. 

 

In der Gesamtwertung um den Einzug in den C-Kader für 2020 liegt Alexander auf dem 3. Platz, da für vier der Spitzenjunioren die Altersgrenze für Junioren erreicht ist. Für vier Sportler ist hier Platz im angestrebten C-Kader. Der Abstand zum undankbaren Platz fünf in der Gesamtwertung beträgt nur 4 Punkte für Alexander. Es bleibt also sehr spannend.

 

Am kommenden Wochenende geht es nach Öschelbronn zur dritten Masters.


Kleine Sensation unserer Kunstradfahrer

(Volkmar Zint)

 

Die besten Kunstradfahrer der Altersklasse Junioren (15 - 18 Jahre alt) Deutschlands trafen sich in Randersacker um bei den Masters Ihre Kadersportler des nächsten Jahres zu bestimmen, die Teilnehmer an der Europameisterschaft diesen Jahres zu ermitteln und die stabilsten Radsportartisten in der Serie der Masters am Ende zu ehren.

 

Dabei zu sein ist schon die Ehre. In der Spitze zu stehen und als einer der besten drei Sportler des Tages in die Abendveranstaltung zu kommen und dort um Masters - Punkte zu fighten fast unmöglich. Und dennoch gelang dieses Kunststück unserem 2er Paar Alexander & Daniel Stark die allerdings in diesem Jahr auch noch die besondere Ehre haben, im gemeinsamen Kader aus BDR und RKB Solidarität aufgenommen worden zu sein. Damit ist ihnen sicher gestellt, dass sie am Samstag als eines von 3 Paaren auf jeden Fall um Punkte für die Europameisterschaftsqualifikation fahren können. Andere Paare wie Rödiger & Herbert aus Langenselbold müssen sich dafür erst qualifizieren. 

 

Von den 6 Ergebnissen, die diese Spitzensportler aus den drei Masterswochenenden erringen können, werden die besten vier zusammengezählt und entscheiden dann wer zur Europameisterschaft fahren wird. Bei den 1er Kunstradfahrern werden zwei, bei den 2er Kunstradfahrern nur ein Paar zur EM fahren, die dieses Jahr in Frankreich in Geispolsheim vom 30. Mai bis 2. Juni ausgetragen wird.

 

Alexander Stark im Einer

Für den TSV Bernlohe begann die Veranstaltung am Samstag schon früh um acht Uhr wo Alexander Stark sich dann ca 3 Stunden auf seinen Start vorbereitete. Gegen 11 Uhr war es dann so weit. An siebter Stelle liegend nach dem Schwierigkeitsgrad absolvierte er ganz ordentlich sein Programm. Leider hat er die vielen neuen Höchstschwierigkeiten seiner Kür noch nicht vollständig verinnerlicht, so dass doch heftige Abzüge in Kauf genommen werden mussten. Ein sehr kleiner Trost war, dass dieses auch den meisten anderen so erging. Am Ende stand dann auch der 7. Platz für seine Kür. Auch wenn ich als Trainer mit dem Ergebnis nach Punkten nicht so zufrieden sein kann, so war ich es auf jeden Fall mit der Platzierung. Ich bin sicher, wir werden noch deutlich bessere Ergebnisse erzielen. 

 

Alexander & Daniel Stark im Zweier

Ausgemachtes Ziel war der Wunsch in das abendliche Finale zu kommen. Problem - das können nur drei Paare schaffen. Drei Paare gehören auch zum nationalen 2er Kader. Ein Paar konnte aber letztes Jahr verletzungsbedingt gar nicht starten, gehört aber auch in diese Spitzengruppe und hat sich zu Recht an diesem Wochenende souverän an die zweite Stelle gesetzt. 

 

Das war schon zu erwarten. Somit mussten unsere beiden Jungs besser sein als das Brandenburger Paar Kolbe - Alexander. Nur fahren die einen blitzsauberen, eleganten Stil an dem fast nichts abzuwerten ist. So präsentierten sie sich auch in der Vorrunde. Zum Glück für unsere Sportler hatten sie eine gravierenden Fehler der zum Doppelsturz führte und zu Zeitverlust, so dass sie außergewöhnlich hohe Punktverluste hinnehmen mussten.

 

Unser Ziel hatte ich ausgegeben mit einem Ergebnis von 100 Punkten. Nur 20 Punkte Abzug, da wären wir glücklich. Trotz einiger Stürze und unkorrekter Ausführungen einzelner Übungen blieben dann zur Freude der Bernloher Fangemeinde 101 Punkte übrig, also eine Punktlandung.

 

Das Finale

Nach Fahrtanalyse kamen wir dann zu dem Schluss, dass 110 Punkte in der Abendveranstaltung möglich sein könnten, wenn die Stürze und die unkorrekten Ausführungen beseitigt würden. Darauf stellten wir dann auch die Vorbereitung ab. Aber da war dann ja noch was anderes, dass auch neu war.

 

Da gab es nach den Begrüßungsreden die Vorstellung der qualifizierten Sportler im gleißenden Scheinwerferlicht. Eine speziell ausgeleuchtete Wettkampffläche. Wer sich auf dieser aufhielt, sah nichts mehr außerhalb dieser Fläche. Rundherum also schwarze Wand. 

 

Nachdem das dann überstanden war, kam eine halbe Stunde später der Start der Bernloher Sportler. Die hatten die bisher best Kür ihres Lebens. Sie waren nervös ohne Ende und hatten doch alle Muskeln unter Kontrolle. Alle Knackpunkte meisterten sie. Die Kommissäre fanden kaum etwas zum Abziehen. Am Ende standen 110 Punkte. Neue Bestleistung und das bei einer Masters. Alles umgesetzt, was in der Vorbereitung besprochen wurde. Das hatten sie bisher in keinem Training geschafft. Die Freude war natürlich grenzenlos. Damit wurden auch die ersten Masterspunkte eingefahren. 

 

Allerdings waren auch die anderen beiden Paare excellent und da diese den höheren Ausgangswert hatten blieb den Bernlohern wieder nur der dritte Platz. Mit der Europameisterschaftsteilnahme wird das in diesem Jahr dann wohl nichts mehr. Aber im nächsten Jahr sind dann drei der vier Spitzenpaare aus Altersgründen nicht mehr bei den Junioren und der Abstand zu den aktuellen Junioren ist schon recht groß. Wir entwickeln also die Hoffnung, das dieses Jahr trotz Spitzenleistung noch ein gutes Lehrjahr ist für Alexander & Daniel Stark.

 

Zeitungsartikel: http://www.nordbayern.de/1.8759964

 

Im Folgenden die Ergebnislisten in der Reihenfolge:

2er Junioren Vorrunde

2er Junioren Finale

1er Junioren Vorrunde

und anschließend noch einige Bildimpressionen aus der Sporthalle

und wer noch möchte, kann sich die Übertragung am PC anschauen

Finale ab 5:00 Uhr

https://sportdeutschland.tv/re-live-1-junior-masters-2019-1-2-em-qualifikation?autoplay=true



Es geht los - endlich - die Junior Masters

Sie beginnen in Randersacker und unten ist die Starterliste.

 

Ich möchte eine kleine Interpretationshilfe geben, wie sie für Trainer selbstverständlich ist, aber nicht unbedingt für Zuschauer am Rande:

Unser Alexander Stark startet im Einer Kunstrad an 7. Stelle vom Schwierigkeitsgrad her. Da die Sportler in umgekehrter Reihenfolge des eingereichten Schwierigkeitsgrades starten, muss man also von hinten anfangen zu zählen. Bei den Junioren sind vier Jahrgänge zusammengefasst. Interessant sind die Sportler die im gleichen Jahrgang sind um den Trainingsfortschritt des letzten Jahres zu begutachten.Die vier Sportler mit den Startnummern 108 - 111 sind im gleichen Jahrgang und belegten im letzten Schülerjahr auch die Plätze 1 - 4, wobei unser Alexander auf Platz 2 lag. Und für uns erst einmal sehr befriedigend: Er liegt immer noch auf zwei trotz seiner Doppelbelastung mit dem 2er Kunstradfahren. Ein weiterer Indikator der Leistungsfähigkeit ist die bisher erreichte persönliche Bestleistung. Auch da sieht es gut aus. Aber es geht natürlich auch schnell weit zurück, wie die bayerische Meisterschaft zeigte. Die Tagesform wird entscheiden. Bis zum Platz 10 könnten wir sehr zufrieden sein.

 

Zum 2er Kunstradsport. Da liegt Alexander mit Daniel aussichtsreich auf Platz 3. Alle Werte, wie oben beschrieben, sehen sie deutlich auf Platz 3. Aber das kann täuschen. Die Deutschen Meister aus Schleißheim können genauso mal abstürzen wie die ersten vier insgesamt und natürlich auch unsere beiden Heros aus Bernlohe. Meist spielen hier die Nerven eine ungeheure Rolle. Die Anspannung ist so, dass bereits vor dem Start die Muskeln zittern können. Das gilt es in erster Linie in den Griff zu bekommen.

 

Unsere Beiden gehören zum nationalen Kader und fighten um die Teilnahme an der Europameisterschaft. Das heißt auch automatisch zwei Starts am Samstag. Neben der Vorrunde entweder die Zwischenrunde oder die Endrunde am Abend. Nur eine Mannschaft kann sich für die Teilnahme qualifizieren und eine zweite als Ersatzmannschaft mitfahren zur Europameisterschaft nach Geispolsheim in Frankreich. Wir hoffen auf unsere Jungs, mögen sie das unerwartete möglich machen.


Bayerische Meisterschaft der Junioren in Elsenfeld

Wir haben einen bayerischen Meister 2019        -> Alexander Stark im Einer Kunstradfahren

Wir haben einen bayerischen Vizemeister 2019 -> Alexander und Daniel Stark im Zweier Kunstradfahren

 

Der Meistertitel war ihm eigentlich von den Mitbewerbern nicht zu nehmen. Zu groß ist die Leistungsdifferenz zwischen Alexander und den weiteren Bewerbern. Es ist sein inzwischen achter bayerischer Meistertitel im Einer Kunstradfahren in Folge. In jedem Jahr steigerte er seine Leistung. In diesem Jahr waren es 25 Punkte nach Schwierigkeitsgrad und immer noch über 20 Punkte in der Endabrechnung. Der Durchschnitt wird normalerweise geplant mit 10 - 15 Punkten in der Basisentwicklung, in der Alexander noch steckt. Das was bei ihm im Augenblick passiert, kann man schon außergewöhnlich nennen. Da ist eine etwas schwächere Leistung wie am letzten Wochenende schon mal akzeptabel, vor allem, weil jetzt die zwei Problemfelder in seinem Programm erkannt sind und bis zu den ersten Junior-Masters in zwei Wochen daran gearbeitet werden kann.

 

Das oben genannte können wir für den Zweier genauso wiederholen. Schwierigkeitsgrad gesteigert um 34 Punkte und in der Endabrechnung gesteigert um 14 bzw. 27 Punkte. Jetzt war das Ergebnis wegen einiger Leichtsinnsfehler nicht so gut, aber auch hier sind die Probleme erkannt und können noch bearbeitet werden. Die wichtigsten Mitbewerber für die Masters haben ihre Schwierigkeitsgrade nur um 6 bis 8 Punkte gesteigert, werden dafür aber mit großer Routine aufwarten.

 

In zwei Wochen werden die deutschen Spitzenathleten in Randersacker zum ersten Mal in diesem Jahr aufeinander treffen. Wir sind Stolz, dass unsere Sportler ganz oben mit dabei sein werden.


Weltrekord

für Bernloher Sportlerin

Nach dem Weltmeistertitel 2017, dem Vizeweltmeister 2018 hat Milena Slupina, wie auch schon 2018 den ersten Weltcup 2019 in Prag gewonnen und dabei noch so ganz nebenbei den Weltrekord endlich mal für sich buchen können. Bei ihrem letzten Weltrekord hielt der gerade mal 6 Minuten, jetzt wird er zumindest einige Monate bestand haben. Sie schraubte ihn von 191,86 auf 194,31 Punkte. Noch lange vor der eigentlichen Hauptsaison, die im Herbst beginnt, zeigte sie sich bereits den Wettkampfanforderungen auf höchstem Niveau gewachsen. Seit der Weltmeisterschaft hat sie ihren Schwierigkeitsgrad nochmals um 4 Punkte gesteigert, während die Mitbewerberinnen noch mit ihren "alten" Programmen starten. Aber selbst diese alten Programme funktionierten in Prag nicht mehr wirklich. Das können sie eigentlich deutlich besser. Milena Slupina hat in diesen drei Monaten hingegen den höheren Schwierigkeitsgrad bereits mit ihrem Perfektionismus zur Reife gebracht.

 

Auch wenn sie den Weltmeistertitel in diesem Jahr nicht mehr hat, so hat sie hier ganz deutlich klar gemacht, wer die beste Kunstradfahrerin auf der Welt ist. 

 

Unten seht ihr die Ergebnisliste der Frauen:


Neues Jahr, neue Saison, neues Glück. 

 

Aber nicht nur Glück, sondern durch viel Fleiß erworbene Fähigkeiten brachten unsere beiden Kunstradfahrer Alexander und Daniel Stark mit neuen, deutlich schwierigeren Übungen auf die Wettkampffläche. Belohnt wurden sie mit neuen Bestleistungen. Alexander im Einer verbesserte die erst im Oktober aufgestellte Bestleistung um 20 Punkte und gemeinsam mit Bruder Daniel im Zweier um 17 Punkte.

 

Wie viel Routine Alexander inzwischen hat, zeigte sich, als er einen Übergang vom Reitsitzsteiger in den Kehrstandsteiger (Bild unten links) machte. Dabei verlor er das Gleichgewicht und kippte einfach um. Die rettende Sprossenwand neben der Fahrfläche erreichte er gerade noch und hielt sich daran akrobatisch fest, gewann das Gleichgewicht zurück und konnte weiterfahren. Bei seiner Lenkerstanddrehung musste er einmal auf den Boden und hatte dann aber auch alle Übungen in die Zeit bekommen.

 

Im Zweier haben die beiden eine außergewöhnliche Vorstellung gezeigt. Viel besser als jemals im Training spulten sie ihr Programm in einer schon durchaus guten Qualität ab. Ja es bleib sogar Zeit, eine etwas misslungene Übung zu wiederholen und dennoch auch den letzten Übungsteil in die Zeit zu bringen.


Milena Slupina in 2018 zum 4. Mal Sportlerin des Jahres im Landkreis Roth mit Schwabach, also Gewinnerin der SPORT 1 

Bei der Sportlerehrung war vom TSV Bernlohe ebenfalls dabei:

Gabriel Estrin der zum ersten Mal geehrt wurde für den Bezirksmeistertitel der U13 

 

In Abwesenheit geehrt wurden:

Bianca Zint 

Alexander Stark 

Daniel Stark

Einen Bericht in der RHV findet ihr unter dem folgenden Link: 

http://www.nordbayern.de/region/roth/die-glaserne-eins-im-abo-1.8489382?searched=true


Deutsche Meisterschaft im 6er Rasenradball

Wir haben den Zuschlag bekommen und gestern hat der Vorstand beschlossen, diese Meisterschaft am 27./28. Juli auszurichten.

 

Wer es das letzte Mal (2016) verpasst haben sollte, dieses Jahreshighlight des deutschen Rasenradballs zu erleben, sollte sich das Wochenende frei halten. Wer schon dabei war, wird sicher wieder kommen. Besucher aus ganz Bayern und natürlich die Fangruppen der teilnehmenden Mannschaften werden den Sportplatz belagern. 

 

Spannende, und in der Regel torreiche Spiele sind uns sicher. Möge uns das Wetter wieder genau so hold sein wie beim letzten Mal.

Im Folgenden einige Eindrück aus 2016: