Wahl zur Sportlerin des Jahres 2018

Vom TSV Bernlohe ist Milena Slupina zur Wahl der Sportlerin des Jahres laut RHV vom 8.Dezember 2018 wieder nominiert worden.

Ihre größten Erfolge in 2018:

Vizeweltmeisterin 

2. Platz Weltcup

Deutsche Meisterin

Bayerische Meisterin

Mittelfränkische Meisterin


Impressionen von unserer akkreditierten Reporterin Steffi Graff 

Bericht von Volkmar Zint

Impressionen von der Fahrt Milenas

Nur mal ganz kurz, denn ich muss gleich wieder ins Training. 

Milena Slupina wurde Vizeweltmeisterin 2018.

Wer Lust hat, kann sich auf YouTube den Vorlauf und das Finale anschauen. Berichten von der Reise nach Belgien werde ich erst morgen können. Das Bild wurde mir von Steffi Graff zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Milena Slupina Finale - WM 2018 in Liège



Weltcup - Finale

leider konnte Milena Slupina vom TSV Bernlohe ihren Vorsprung von Anfang des Jahres nicht ins Ziel retten und wurde beim Weltcup nur Zweite.

 

Ausgangslage:

Es gibt bei jedem Wettbewerb Punkte für die Platzierungen:

Platz 1:  100 Punkte

Platz 2:    80 Punkte

Platz 3:    70 Punkte

Milena hatte nach 2 ersten Plätzen und einem dritten Platz  270 Punkte

Viola Brand hatte nach 3 zweiten Plätzen 240 Punkte

Maaren Haase hatte nach einem ersten Platz und zwei dritten ebenfalls 240 Punkte

Im Finale gibt es dann doppelte Punktzahl. Wer von den Dreien gewinnen würde, würde also auch den Weltcup insgesamt gewinnen.

So weit war das klar.

Die erste Starterin im Finale, Viola Brand aus Unterweissach, verabschiedete sich nach zwei gravierenden Fehlern sehr schnell vom Rennen um den Weltcupsieg. Die zweite Starterin, Maren Haase vom Blitz Hoffnungsthal, konnte eine gute Kür zeigen, mit einem neuen Element, dem Sprung vom Sattel zum Lenker, der ihr gut gelang. Mit diesem neuen Element ist sie im Schwierigkeitsgrad der Bernloherin dicht auf die Pelle gerückt. Bei der Weltmeisterschaft wird sie aber nicht dabei sein, da sie die Qualifikation gegen die Bernloherin verloren hat. 

Als dritte und letzte Starterin bei den Frauen kam dann Milena Slupina vom TSV Bernlohe. Die ersten zwei Minuten liefen super und alles sah aus nach einem sicheren Sieg. Doch dann etwa, in der Mitte des Programms, verlief ihr Rad beim Versuch die rückwärts gefahrene Seitvorhebehalte zu zeigen. Den Sturz konnte sie vermeiden und sie hatte den Mut der Verzweiflung die Übung nochmals anzusetzen und da funktionierte sie. Aber die Zeit war weg und Reserven im Programm hat sie nicht wirklich.

Die Folge waren dann zwei zu kurz gezeigte Drehungen und die letzte Übung mit einem Harakiriantritt um sie noch in die Zeit zu bringen. Wäre gar nicht nötig gewesen, denn die halbe Runde hätte ja gereicht um vor Haase zu bleiben. Aber so ging sie nach 1/3 Runde zu Boden kassierte 100% Punktabzug für die Übung und noch 2 Punkte für einen Sturz und landete damit 3 Punkte hinter Haase. Kam da eine Info aus der Coachingzone bei ihr nicht an?

Nachdem sie das Deutsche Meistertrikot  für die kommende Saison schon hat, ist das sicher nicht so tragisch, vor allem, da sie sich bereits wieder deutlich verbessert zeigte nach dem 3-Nationen-Cup. Wir hoffen noch auf den Weltmeistertitel.


15.11.18

Zeitungsbericht RHV "Milenas Generalprobe geht in die Hose" 

Stellungnahme zu den Aussagen des Bundestrainers von Volkmar Zint

Ich bin zwar nicht gefordert Stellung zu nehmen, aber ich kenne die Statistik. 

Es geht um die Aussage des Bundestrainers "Im 1er Frauen ist die Schwierigkeit da, aber es fehlt die Konstanz.

Statistik sagt:

in diesem Jahr hatte Milena bisher 18 Wettkämpfe:

Ergebnisse: 12 mal über 180 Punkte / 3 mal über 170 dabei 2 fast 180 / 3 mal unter 170

Das sind 14 mal Weltklasse, und nach meinem Gefühl 4 mal "na ja" bis schlecht.

 

Für eine Mittelstreckendisziplin nenne ich das hervorragend. Es mag Sportler gegeben die noch weniger Fehlergebnisse haben, wobei ich hier nach Kirchehrenbach zu Lukas Kohl schaue, aber unsere Sportler sind keine Maschinen und wir wollen nicht vergessen, dass die Frauen eine besondere Belastung haben. Sie haben sich inzwischen fast in die Leistungsklasse der Männer geschoben. Es gibt weltweit nur noch 2 Männer, die besser sind als unsere Frauen und es gibt weltweit mehr Frauen mit einem Schwierigkeitsgrad über 180 Punkten, als Männer. 

 

Ist doch klar, dass Frauen hier viel mehr an die physische und psychische Grenze gehen und dabei auch mal hin und wieder daneben tappen. 

 

Die Aussage "Sie ist nach dem ersten Patzer völlig aus ihrem Konzept gekommen" ist wahrscheinlich richtig. Die meisten Kunstradfahrer haben ihr Hirn in der Choachingzone sitzen. Da sitzt der Coach. Er darf nach Regelwerk nicht coachen. Aber es gibt natürlich eine mehr oder weniger nonverbale Kommunikation. Hat die vielleicht nicht stattgefunden? Saß der Bundestrainer allein ohne Heimtrainer in der Choachingzone? Kennt er die die erforderlichen Coachingparameter? Was hat er mit seinen Mannschaftsmitgliedern im eine Woche vorher stattgefundenen A-Kaderlehrgang gemacht? Auch ein Bundestrainer sollte mit seinen Sportlern trainieren damit er sie besser betreuen und vor allem in Krisensituationen auffangen kann. Was natürlich von einer Weltmeisterin verlangt wird ist, dass sie nicht kopflos wird und ein Krisenmanagement von sich aus trainieren muss, vor allem, wenn die Bundestrainerriege hierzu nicht in der Lage ist.

 

 

 

13.11.18

3 - Nationen - Cup in Hohenems

Oh Gott. Was ist denn da passiert? Wir wissen es nicht. Alle Deutschen haben sich in ihrem normalen Leistungsbereich präsentiert. Nur die deutschen Frauen sind abgeschmiert. Während man das von Iris Schwarzhaupt schon mal gesehen hat, Ist das für Milena Slupina absolut außergewöhnlich. Hoffen wir, dass dies kurz vor Weltcupfinale und Weltmeisterschaft die Ausnahme gewesen ist.

 


Bundespokal der Solidarität 2018 in Amorbach

 

Der Bundespokal der Solidarität ist für diesen Verband die Abschlussveranstaltung der Kunstradfahrer nach einer langen Saison. Aus ganz Deutschland reisten die Sportler vom Alpenrand bis Ostsee in diesem Jahr nach Amorbach im Landkreis Miltenberg im unterfränkischen Odenwald.

 

Nach einem Jahr voller Wettkämpfe ist das Treffen auch gleichzeitig die Möglichkeit wieder die Kontakte zu pflegen oder überhaupt welche zu knüpfen. Die meisten Sportler kennen sich untereinander von gemeinsamen Trainingslagern und natürlich auch gemeinsam bestrittenen Wettkämpfen.

 

Hier kann man dann sehen, welchen Weg die Sportler für nächstes Jahr bereits eingeschlagen haben. Da werden dann auch gleich mal die neuen Kürprogramme für das kommende Jahr präsentiert, oder zumindest bereits Teile davon.

 

So machten es auch die Sportler des TSV Bernlohe, die allerdings auf drei gemeldete Sportler verzichten mussten. Während Milena Slupina zum A-Kader Training als Vorbereitung für den 3-Länder-Kampf, das Weltcup-Finale und die Weltmeisterschaft anderweitig beschäftigt war, mussten Johanna Graff und Bianca Zint aus gesundheitlichen Gründen verzichten.

 

Aber die verbliebenen Sportler hatten sich doch einiges vorgenommen.

 

Alexander Stark trat als erster Bernloher auf die Fahrfläche. Sein Programm enthält auch schon Elemente, die in der kommenden Saison zur Schwierigkeitssteigerung beitragen sollten. Wie im Training schon einige Male geschafft, erhoffte er sich eine neue Bestleistung. Leider funktionierte das dann doch nicht so gut. Das Ergebnis war zwar eines seiner besten, aber von den Trainingsleistungen doch noch einiges entfernt. Sein drei Jahre älterer Kontrahent aus Herbrechtingen lieferte hingegen schon eine sehr reife Leistung ab, so dass Alexander sich mit dem erwarteten zweiten Platz zufriedengeben musste.

 

Der 2er des TSV Bernlohe, mit Alexander & Daniel Stark, hat schon fast das komplette Programm des kommenden Jahres gezeigt. Während beim Bayerncup-Finale vor 3 Wochen noch ein eher schlecht zu nennendes Ergebnis stand, so zeigten sie sich auf Grund des intensiven Trainings der dazwischen liegenden Zeit schon deutlich verbessert. Eine deutlich gesteigerte neue Bestleistung war das Ergebnis. Natürlich haben sie diesen Wettbewerb gewonnen. Auch wenn das Ergebnis auf Grund einiger Bodenberührungen noch nicht den Vorstellungen des Trainers entspricht, sind sie doch auf einem sehr guten Weg in die kommende Saison.

 

Kaum hatten sie das kraftraubende Programm beendet, musste der U15 Schüler Daniel Stark auch schon auf die Einfahrfläche, denn es verblieben nur ca. 30 Minuten um sich auf sein Programm vorzubereiten. Das ist natürlich besonders schwierig, denn vorher bereits an die Grenze gegangen, jetzt eine völlig andere Disziplin und wenig Kraftreserven. In der Vorbereitung nur die nötigsten Übungen einmal durchgeführt und dann noch etwas Erholung und auf gings.

 

Der Anfang war recht gut. Es gab nicht viele Abzüge. Aber Daniel war relativ langsam unterwegs, schaffte aber alle neuen Übungen in einer guten Performance. Dann kam seine noch nicht so ausgereifte, besonders schwierige Übung, der Übergang zum Kehrlenkersitzsteiger. 4 Minuten waren vorbei und er misslang. Es war vereinbart, dass er ihn einmal wiederholt. Die Sekunden verrannen. Er schaffte es mit Mühe beim zweiten Mal. Musste er auch, denn sonst wären 17 Punkte verloren gegangen und der erste Platz gefährdet. So waren die letzten zwei Übungen mit nur 9 Punkten Verlust aus der Zeit. Er gewann und die Punktzahl spielt bei so einer Konstellation keine Rolle mehr. Er hat Nervenstärke bewiesen und große Cleverness.

 

In der Schlussgruppe des Samstags startete noch Claudia Ridinger. Sie ist direkt nach ihrer Saison bereits mit der Idee gestartet, eine Übung zu erweitern. Aus einem Dornenstandsteiger rückwärts gefahren wollte sie diesen erweitern und den auch noch freihändig zeigen. Trotz gut gemeinter Ratschläge ging sie dieses Risiko ein, dass ihr einen Schwierigkeitspunkt mehr bescherte. Aber wie so oft, ging das beim ersten Mal daneben und kostete sie fünf Punkte direkt und am Ende noch einige Punkte aus Zeitgründen. Das Ergebnis lag dann im Rahmen dessen, was sie in dieser Saison schon einige Male erzielt hatte. Platz 7 war zwar nicht unbedingt das Ziel, aber die Gewissheit, dass diese erweiterte Übung jetzt fester Bestandteil ihres Programms sein wird. Dieser Mut wird sich in der kommenden Saison noch positiv auswirken.

 

Am Sonntag, dem Tag der Schüler U13 und jünger startete der jüngste Bernloher Gabriel Estrin. Er stellte, wie gewohnt, ein souveränes Programm vor und kam damit sicher auf einen dritten Platz.

 

Herzlichen Dank an Hubert und Luis Dandl für die Bilder die auch auf der Homepage der Soli Bayern unter folgendem Link zu finden sind. Dort aber natürlich noch viel mehr:

https://www.flickr.com/photos/solibayern/albums/72157697267812510

 

 


Sie hat es wieder gemacht

Deutsche Meisterin 2018 im einer Kunstradfahren:

 

MILENA SLUPINA

 

vom TSV Bernlohe

 

Nach 2009, noch bei den Schülern, dann 2016 und jetzt zum 3. Mal.

 

Ebnat, ein Stadtteil von Aalen in Baden-Württemberg musste aushelfen. Der eigentlich geplante Ausrichter der Deutschen Meisterschaften im Hallenradsport musste kurzfristig absagen. Nach eifriger Suche fand sich in Neresheim, ebenfalls bei Aalen, eine Stadt, die diese hoch attraktive Veranstaltung unterstützte und sowohl eine Sporthalle, als auch viel Equipment zur Verfügung stellte.

 

Zudem haben sich sämtliche Vereine in der Umgebung mit Helfern und Kuchenlieferanten zur Verfügung gestellt.

 

Somit konnte die DM am Samstag und Sonntag termingerecht durchgeführt werden. Zwei Sportlerinnen des TSV Bernlohe hatten sich für diese Meisterschaften qualifiziert und konnten am zweiten Wettbewerbstag mit vierzehn weiteren Wettbewerberinnen in den Kampf um die Krone der Deutschen Frauen im einer Kunstradfahren eingreifen.

 

Na ja, wirklich eingreifen um die Krone konnte nur Milena Slupina. Sie war eine der sechs Sportlerinnen, der man dieses zutrauen konnte. Für Claudia Ridinger war schon die Qualifikation für diesen Wettbewerb die Krone. Für sie galt es, sich gut zu präsentieren und ein gutes Ergebnis auszufahren. Am Ende mit Platz 15 ist ihr das dann auch ganz gut gelungen.

 

In der Vorrunde waren allgemein die Ergebnisse nicht so berauschend. Nervosität hatte das gesamte Feld der Frauen scheinbar ergriffen. Nahezu alle blieben erheblich unter ihren Leistungsmöglichkeiten. Das traf auch auf die Spitzengruppe zu. Keiner blieb ohne Fehler. Die Weltrekordhalterin aus Stuttgart, die bei den Masters noch die Frauen dominierte, kam nicht mal mehr in das Finale der besten vier Frauen. Dafür blieben aber die erfahrenen Frauen vorne dabei wie Viola Brand aus Unterweissach, Maren Haase vom RV Blitz Hoffnungsthal und natürlich Milena Slupina vom TSV Bernlohe. Noch ungewohnt in dieser absoluten Spitze ist Mattea Eckstein aus Stuttgart die am Ende den Bronzeplatz ergatterte.

 

Das Finale hatte einen ähnlichen Charakter. Auch hier machten die ersten drei Starter Fehler und gaben Milena damit eine Steilvorlage. Aber oft ist es ja so, dass genau die nicht genutzt werden kann, weil die Konzentration dann doch nicht mehr voll da ist. Tatsächlich waren einige kleine Wackler bei Milena im Programm und bis zur letzten Übung konnte man noch bangen. Erst als sie freudestrahlend ganz ohne Sturz und nur mit einigen Wacklern auf dem Boden stand, war klar, dass damit ihre Punkte sogar eine Weltklasseleistung belegten und den ersten Platz einbrachten.

 

 

Milena wird jetzt im November das Weltcupfinale hoffentlich ebenso erfolgreich bestreiten und dann nach Belgien aufbrechen zur Weltmeisterschaft. Hier hoffen wir, dass sie ihren Weltmeistertitel verteidigen kann.


Das Finale der Deutschen Meisterschaft


Die Vorrunde der Deutschen Meisterschaft


Die spektakulärste Übung unseres Zweierpaares Alexander und Daniel Stark ist gleich am Anfang des Programms weil der Aufbau sehr lange dauert und noch vor dem START - Ruf erfolgen kann. Auf einem Rad gleichzeitig Kopfstand und Rahmenschulterstand erfordert eine aufwendige Abstimmung und viel Übung. Sie haben diese Übung beim Bayercupendlauf erstmals gezeigt.

Ein richtiger Punktebringer ist der Lenkersitzsteiger mit Schultersitz. Dazu gehört auch noch der Übergang aus dem Reitsitzsteiger. Erfordert viel Kraft vom Untermann Alexander Stark, der seinen Bruder trägt.


Bayern-Cup-Gesamtwertung

Für uns Bernloher eigentlich schade, aber wir können nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Somit mussten dieses Mal alle auf mindestens einen Wettbewerb verzichten, für den es dann leider keine Punkte gab. Aber die Tabelle zeigt dennoch, dass unsere Sportler in Bayern immer eine Spitzenposition haben.

Zum Verständnis dieser Wertung noch folgendes:

Punkte gibt es abhängig von der Platzierung. der Erste bekommt 50 Punkte, der Zweite 45 usw. immer mit 5 Punkten Abstand.

Bonuspunkte von 1 bis 5 gibt es für die Sportler mit den wenigsten Abzügen.


Bayerncup - Endlauf 2018

 

Kommentar der Ergebnisse aus dem Liveticker, da ich ja nicht dabei war:

 

Schüler U13: Gabriel Estrin  Platz 4 war nicht anders zu erwarten, aber 48,32 Punkte nur erreicht ist zu wenig, steht sein bisherige Bestleistung doch bei fünf Punkten mehr.

 

Schüler U15: Daniel Stark  Platz 1 hatten wir auch so erwartet. Liegt mit 97,79 Punkten auch fünf Punkte unter seiner Bestleistung. Hat aber ein Programm mit 10 Punkten höherem Schwierigkeitsgrad und hätte durchaus noch 10 Punkte weniger haben können. Ich denke, das gibt uns Mut für das kommende Jahr.

 

Junioren U19: Alexander Stark PLatz 1 und hier auch, wie beim Bruder nicht so begeisternd, aber erwartet. Mit 125,43 von 150.5 aufgestellten Punkten in einem neuen Programm gibt es Hoffnung auf die Zukunft. Nur 3 Punkte unter seiner bisherigen Bestleistung.

 

Frauen Elite: Claudia Ridinger Platz 3 auch erwartet. Aber Grund zur Euphorie mit 153,46 von 161,8 Punkten toppt sie ihre 4 Jahre alte Bestleistung gleich um 9 Punkte. Endlich. Natürlich eine grandiose Sache, jetzt, eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft.

 

                      Milena Slupina  Platz 1, was denn sonst. Auch sie zeigt sich reif für die Deutsche Meisterschaft. Mit der vor einer Woche erreichten persönlichen Bestleistung war es schon super und jetzt gleich noch einmal ein paar Zehntel drauf gelegt.

 

2er Junioren U19   Alexander und Daniel Stark   Platz 2 war von vornherein klar. Gegen die amtierenden Deutschen Meister, die mehr Punkte ausfahren, als die beiden Bernloher aufstellen. Die erreichten 79,59 von 110,1 Punkten sind allerdings doch etwas wenig. Da werden wir noch etwas nachjustieren müssen, wenn sie im nächsten Jahr bei einer Deutschen Meisterschaft um Podestplätze mitkämpfen wollen.

 


3. German Masters 2018 in Märkisch Buchholz

 

Knapp an der südlichen Stadtgrenze von Berlin, in Brandenburg richtete nach 9 Jahren der Radsportverein SV Grün-Weiß Märkisch Buchholz wieder einmal eine German Masters Veranstaltung aus. Für den Dahme-Spreekreis eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung, die von der heimischen Bevölkerung dankbar angenommen wurde.

 

Unsere drei Bernloher Frauen waren jetzt wieder vollzählig vertreten. Dabei starteten nach Schwierigkeit unsere Claudia Ridinger an Platz 14, Bianca Zint an 13 und Milena Slupina an 2, also mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad unserer Frauen.

 

Claudia Ridinger zeigte eine in dieser Saison nun schon gewohnt gute Leistung. Schade, dass ein Übergang nicht so funktionierte wie er sollte, denn das kostete Zeit und Punkte, so dass sie wieder knapp hinter ihrer, vor 3 Jahren erzielten, persönlichen Bestleistung blieb. Technisch ist sie inzwischen deutlich besser und wir hoffen auf eine Pulverisierung dieser Marke. Aber dazu muss viel zusammenpassen und wenn es denn mal richtig gut ist, wie letzte Woche, kann einem das Kampfgericht schon mal einen Strich durch die Rechnung machen. Mit dem aktuellen Platz 14 ist sie jedoch sehr zufrieden.

 

Bianca Zint hat keine Chance, ihre persönliche Bestleistung zu verbessern, da sie den aktuellen Schwierigkeitsgrad darunter platziert hat. Sie bräuchte deutlich mehr Kondition um da wieder heranzukommen. Was aber geblieben ist, sind ihre technischen Fähigkeiten und diese spielte sie richtig gut aus in Brandenburg. So durfte sie auf dem Ehrenplatz der aktuell führenden Sportlerin eine halbe Stunde sitzen, bis dann doch endlich eine kam, die besser war. Am Ende Platz 9 war eine echte Wiedergutmachung für das Desaster des letzten Wochenendes.

 

Milena Slupina hat allen Grund zum Feiern. Sie ist mit den beiden gezeigten Vorstellungen dem Weltrekord sehr nahegekommen, hat sich sicher für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Liegé (Lüttich) qualifiziert und die Masters Wertung mit Platz 2 beendet. Sie ist die Zuverlässigkeit in Person für gute Ergebnisse.

 

Aber es gibt auch Grund nachzudenken, denn Iris Schwarzhaupt von der Sportkultur Stuttgart hat bei der internen Entscheidung um die Teilnahme der Europameisterschaft da noch etwas unerwartet Milena rausgeschmissen. Sie hat zudem alle Entscheidungen bei den Masters gewonnen, bis auf die, wo sie verletzungsbedingt aufgeben musste. Da hat aber dann auch nicht Milena gewonnen. Milena wird richtig viel Glück benötigen, um den Titel in Belgien verteidigen zu können. Wobei eine Vizeweltmeisterin den Bernlohern auch ganz gut zu Gesicht stehen würde. Aber selbst das ist heute nicht mehr garantiert, denn es gibt z.B. auch in Österreich konkurrenzfähige Sportlerinnen. Ein kleiner Fehler bei 30 Übungen in 5 Minuten mit Kraft, Kondition und höchster Konzentration durchzustehen ohne auch nur einmal zu patzen, gelingt nicht immer. Wenn es bei der Weltmeisterschaft gelingt, kann das wieder die Krone bedeuten. 

 

Doch zuvor gibt es noch einen Titel bei der Deutschen Meisterschaft zu erringen und da ist Milena als klare Zweitplatzierte bei den Masters durchaus im Favoritenkreis der in diesem Jahr aus sechs Frauen besteht, die alle in der Lage sind, den Titel zu erringen.



Internationaler Deutschlandcup

 

Claudia Ridinger auch zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert 

Die zweite Chance sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren versuchten auch die beiden Frauen des TSV Bernlohe Claudia Ridinger und Bianca Zint für sich zu nutzen. Sie standen in der nach eingereichtem Schwierigkeitsgrad aufgestellten Starterliste an den Positionen 11 und 12.

 

 

Zwei der fünfunddreißig Starterinnen waren bereits qualifiziert. Acht weitere Plätze zur Deutschen Meisterschaft waren hier an die Besten zu vergeben.

 

Aber schon mit der ersten Starterin und von da an immer deutlicher mit höheren Schwierigkeitsgraden wurde den Zuschauern klar, dass von den zwei maßgeblichen Kommissären mindestens einer wohl nicht ganz auf der Höhe war und das eigentlich nicht schwer verständliche Regelwerk wohl nicht beherrschte. In gewisser Weise wurde damit die Sportveranstaltung zu einem Glücksspiel. Den sowieso schon gespannten Nerven der Sportler setzte das noch zusätzliche eine Belastung oben drauf, denn die letzten Starter mit den höchsten Schwierigkeitsgraden bekamen das natürlich mit.

 

Also ganz einfach. Keine Fehler machen, super Leistung bringen und dann beten

 

Claudia lies sich davon aber nicht ablenken. Richtig – ändern konnte sie an der Situation sowieso nichts. Somit ging sie hoch konzentriert auf die Wettkampffläche. Sie zog ihr Programm durch und lediglich dem Trainer stockte der Atem, wenn wieder einmal unverständliche Punkte bei der offenen Wertung herunter gingen. Für diese nahezu perfekte Leistung war die Endpunktzahl deutlich unter Wert, bis dahin aber immer noch das Beste. Damit hatte sie zumindest Platz 11 schon mal sicher, was allerdings noch nicht reichte.

 

Auf Platz 10 liegend startete Bianca und hatte ohne erkennbaren Fehler gleich am Anfang sieben Punkte Abzug. Und es ging so weiter. Das wäre aber alles noch nicht so schlimm, wenn sie nicht zum Ende des Programms noch zwei Stürze gehabt hätte und eine Übung nicht in die Zeit brachte. Am Ende blieb ihr dann nur Platz 16.

 

 

Claudia hatte anschließend das Glück, dass weitere Sportlerinnen hinter ihrem Ergebnis blieben, so dass sie auf Platz 9 und als siebte von acht Sportlerinnen dieses Wettbewerbes, zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert ist, die am 20. und 21. Oktober in Neresheim ausgetragen wird. 

2. German Masters 2018 in Rösrath

 

Das Wochenende dieses Masters begann ganz schlecht, denn zuerst traf die Meldung ein, dass Bianca Zint Vertretungsstunden halten musste, was den Start unsinnig erschienen ließ. Ohne Vorbereitung in dem Starterfeld würde wohl nicht gut aussehen. Claudia Ridinger meldete sich am Freitagmorgen krankheitsbedingt endgültig ab, sodass nur noch Milena Slupina übrigblieb, die die TSV – Fahne hochhielt.

 

Nach ihren beiden Handständen und dem Sattelstand musste sie beim Reitsitzsteiger rückwärts einbeinig und freihändig gefahren nach 2 Tritten vom Rad, stieg souverän wieder auf, absolvierte ihre Runde und ging an der gleichen Stelle noch einmal vom Rad. Sie war an dieser Stelle nicht die Einzige, die genau dort abstieg. Es erwischte natürlich nur die Besten. Denn nur auf dem Hinterrad fahren, freihändig und dabei nur mit einem Bein treten und das ganze rückwärts, wer kann das schon? Da reicht ein kleiner Schwachpunkt im Boden, den sonst keiner bemerkt und die ganze fragile Übung bricht zusammen. Es summierten sich noch einige kleinere Fehler hinzu und so war das Ergebnis nach Punkten dann nicht so gut wie gewohnt. Das Trostpflaster: Es erwischte auch die anderen Spitzensportler und so kam am Ende dann doch noch der zweite Platz heraus und die Starterlaubnis für die Abendveranstaltung.

 

In der Abendveranstaltung waren dann die drei Tagesbesten gefordert, was bei den Frauen hieß, Iris Schwarzhaupt von der Sportkultur Stuttgart, Milena Slupina vom TSV Bernlohe und Maren Haase vom RV Blitz Hoffnungsthal aus dem gastgebenden Rösrath.

 

Milena begann diese Abendvorstellung hoch konzentriert. Wie im Tunnel spulte sie ihre Übungen ab. Dann, ganz plötzlich, nach ca. 3 Minuten riss diese Konzentration. Bis dahin war sie wieder einmal auf dem besten Weg zu einem Weltrekord. An Eleganz und Leichtigkeit nicht zu überbieten. In der Drehung des Kehrreitsitzsteigers legt sie das Rad leicht auf die andere Seite und man konnte sehen, wie das Publikum diese Übung mitfährt, die zu einer Demonstration der Perfektion werden sollte.

 

Ja sollte, denn plötzlich verlor sie das Pedal, kämpfte einen Augenblick und stand auf dem Boden. Nicht weiter tragisch, würde man denken, aber dieser Tunnel war weg, die Leichtigkeit wich dem Kampf. Die Kommissäre sahen alle Unsauberkeiten und zogen sie gnadenlos ab. Somit lag sie am Ende wieder auf Platz 2, hinter der Lokalmatadorin.

 

Die anschließend noch startende Weltrekordhalterin, die vor zwei Wochen Milena nach 7 Minuten den Weltrekord abnahm und mittags noch gewann, kam dieses Mal über die erste Übung auf Grund eines bösen Sturzes nicht hinaus. Den Sattellenkerhandstand konnte sie beim ersten Mal nicht halten, wiederholte ihn etwas hektisch in der bereits laufenden Kürzeit und landete dann kopfüber auf dem Boden. Zwar hat sie sich nicht schwer verletzt, aber aus Sicherheitsgründen ging sie dann nicht mehr an den Start. In der WM-Qualifikation führt sie trotzdem noch mit ca. fünf Punkten vor Milena. Diese hat dann wiederum 7 Punkte Vorsprung auf Maren Haase.

 

Es sieht gut aus für eine weitere WM-Teilnahme. Aber ein wenig Daumendrücken ist noch angesagt für die nächste Masters in zwei Wochen.

  

Daumendrücken dürfen die Bernloher auch am kommenden Wochenende, wo in Lieme bei Bielefeld in NRW die beiden Ausfälle dieses Wochenendes Bianca Zint und Claudia Ridinger um einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft kämpfen werden.

1. German Masters 2018 in Wendlingen

 

Jetzt hat die Hauptsaison der Bernloher Elitesportler im Kunstradfahren mit den 1. German Masters begonnen. Sie wurde dieses Mal östlich von Stuttgart in Wendlingen ausgetragen.

 

Mit dabei in diesem Jahr 3 Frauen des TSV Bernlohe:

Die aktuelle Weltmeisterin, die Konstruktionsingenieurin Milena Slupina

Die Versicherungsmathematikerin Claudia Ridinger

Die frisch gebackene Studienrätin für Wirtschaft und Mathematik Bianca Zint

Letztere hatte 2017 ausgesetzt da Abschlussprüfungen bei ihr höhere Priorität hatte. Sie wurde von dem Kreis der Teilnehmer und Funktionäre auch mit großem Hallo begrüßt, bei ihrer Rückkehr in die große Wettkampfarena.

 

Als erste der Frauen am Start war Claudia Ridinger. Mit ihrer Angstübung, dem Sattelstand, der ihr immer mal wieder Probleme bereitet hat, hatte sie dieses Mal überhaupt keine Probleme. Wie überhaupt die erste Hälfte ihrer 30 Programmelemente mit nur minimalen Abzügen absolviert wurde. Eine Drehung in der Position des Kehrreitsitzsteigers war nicht ganz so perfekt aber auch da war sie noch auf dem Weg zu einer neuen persönlichen Bestleistung mit einer gewaltigen Steigerung. Aber wie so oft, die letzten 30 Sekunden machten diese Hoffnung zu Nichte. Erst gelang der Übergang vom Kehrlenkersitzsteiger zum Standsteiger nicht richtig und dann vor ihrer letzten Übung, die über 5 Punkte ausmacht, kam sie vom Kehrhang zum Standsteiger und blieb einfach stehen und sie stand und stand, bis die letzten 5 Sekunden abgelaufen waren. Souverän setzte sie den Sattel auf den Boden und stieg ab. So blieben ihr die 2 Punkte Abzug für einen Sturz erspart. Sie blieb ein wenig unter ihrer persönlichen Bestleistung, aber sie, wie auch ihr Umfeld waren äußerst zufrieden mit dem Ergebnis.

 

Gleich als nächste Starterin kam Bianca Zint, die im Vorfeld aus ihrem Programm vier Punkte im Schwierigkeitsgrad herausgenommen hatte, da sie sich nicht wohl fühlte und hoffte, so das Programm dann dennoch bis zum Ende durchzustehen. Auch sie begann stark, musste zwar den Dornenstandsteiger rückwärts und freihändig gefahren kurz nach der Hälfte abbrechen, aber sonst war alles gut. In der zweiten Programmhälfte schlichen sich einige kleine Fehler, die sich aber doch zu für sie ungewöhnlich hohen Abzügen summierten.

 

Ganz knapp um 1/10 Punkt blieb Bianca dann hinter Claudia. Die beiden belegten dann die Plätze 16 und 17 und sind in der deutschen Rangliste dann auf 13 und 14, da hier die Ausländer (in der folgenden Tabelle rot gekennzeichnet) rausgerechnet werden. Gute Aussichten für den Deutschlandcup in 3 Wochen. Denn während die ersten Acht bereits jetzt zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert sind, werden die zweiten Acht beim Deutschlandcup in drei Wochen bestimmt. Die Formkurve bei beiden zeigt nach oben und so können wir hoffen, dass sie es schaffen.

 

Ganz andere Bedingungen gibt es bei der dritten Sportlerin, der amtierenden Weltmeisterin, Milena Slupina. Sie zeigte im Vorlauf eine nahezu perfekte Kür, die fast zu einem Weltrekord geführt hätte, wenn sie den Sattellenkerhandstand nicht hätte abbrechen müssen. Beim ersten Hochdrücken in diesen Handstand war der Oberkörper etwas zu sehr nach innen geneigt. Sie kam noch zur Streckung, aber nicht richtig über dem Rad. Mit ihrer enormen Kraft konnte sie es noch die Hälfte der Strecke halten, aber dann, bevor das Rad unter ihr wegbrechen würde ging sie ab und verhinderte einen Sturz. Natürlich hatte sie hohe Abzüge auf diesen Übungsteil. Aber mit Konzentration und guter Haltung konnte sie noch das bis dahin beste Ergebnis ausfahren. Iris Schwarzhaupt aus Stuttgart konnte anschließend brillieren und sich mit knappem Vorsprung vor Milena setzen.

 

Das Finale - Weltrekord

Das Publikum wartete dann im Finale der Frauen regelrecht auf einen neuen Weltrekord. Er lag an diesem Tag in der Luft. Milena tat ihm dann auch den Gefallen und zeigte eine brillante Kür. Am Ende blinkte auf der Anzeige „WR“ was Weltrekord bedeutete.

 

Endlich mal, nach vielen guten Ergebnissen knapp unter dem Weltrekord, diesen um 2 Punkte gesteigert.

 

Aber dann kam noch Iris Schwarzhaupt, die etwas mehr Punkte im Schwierigkeitsgrad hat. An diesem Abend gelang ihr, was keiner für möglich gehalten hätte, sie nahm Milena nach 7 Minuten den Weltrekord ab und schraubte ihn auf fast 192 Punkte. Nur fünf Punkte Abzug. Wenn Milena den toppen will, muss ihr eine Kür gelingen, in der sie nur 2,5 Punkte Abzug hat, oder einen entsprechenden Puffer durch taktische Erweiterungen schaffen. Das Risiko dabei ist der Zeitaufwand, der schnell mal die letzte Übung aus der, auf 5 Minuten limitierten, Kürzeit fallen lässt. Dabei verliert man aber wesentlich mehr Punkte. Bzgl. der WM-Qualifikation ist Milena auf einem guten Weg, soweit man das jetzt, am Anfang der Qualifikation, schon sagen kann.

 

 

Jetzt geht es endlich los am                                              8. September 

 

                                              mit der 

 German Masters Serie 2018

 

Mit dabei unsere Frauen vom TSV Bernlohe angeführt von der noch amtierenden Weltmeisterin 

 

                             der Konstruktionsingenieurin

Milena Slupina

                     der Versicherungsmathematikerin 

Claudia Ridinger

 der Studienrätin für Wirtschaft und Mathematik

Bianca Zint

 

Die Hauptsaison für unsere Frauen beginnt mit der Masters - Serie am letzten Ferienwochenende.

Hier werden die Elite-Kader (B) des kommenden Jahres gebildet, die DM- und die WM-Teilnehmer ermittelt.

 

Pro Wettkampftag gibt es drei Wettbewerbe:

Die Vorrunde an der alle teilnehmen können die sich hierfür qualifiziert haben.

 

Die Zwischenrunde, in der die aktuellen B-Kadersportler starten, die sich nicht unter die besten drei der Vorrunde geschoben haben, aber noch die Chance bekommen sollen Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaftsteilnahme zu sammeln.

 

Die Endrunde der besten drei Sportlerinnen der Vorrunde. Hier geht es um WM-Punkte, eine Siegesprämie und Punkte für die Masters-Wertung, die im letzten Jahr Milena Slupina gewonnen hat.

 

DM-Teilnehmer:

Bei den Frauen können sich 8 Frauen bei dieser 1. German Masters für die DM qualifizieren. Wir rechnen damit, dass das für Milena Slupina einfach werden wird. Die nicht qualifizierten können dann beim Deutschlandcup sich noch einmal bewerben um die noch verbleibenden 8 Plätze, so dass 16 Frauen bei der DM starten werden.

 

WM-Teilnehmer:

Zu den gewerteten Wettkämpfen gehören pro Masters-Wettbewerb 2 Wertungen, also nach 3 Masters-Wettbewerben 6 Wertungen. Dann kommt der Vorlauf der Deutschen Meisterschaft noch hinzu. Von diesen 7 Wettbewerben können dann die schlechtesten 2 Wertungen gestrichen werden. Die beiden besten Frauen werden dann Deutschland bei der WM vertreten.

 

Es gibt keinen Bonus, dass heißt, dass unsere Weltmeisterin sich den gleichen Qualifikationskriterien unterwerfen muss.

 

Die Starterliste

Startreihenfolge der nach Schwierigkeitsgrad aufwärts sortierten Programme. Oft ein Indiz für die Qualität und Leistungsfähigkeit der Sportlerinnen. Aber immer spannend, weil die Besten oder manchmal auch mutigsten am Ende dieser Gruppe kommen.

 

Die rot markierten Sportler kommen aus Österreich und der Schweiz.

Weltcup in Hongkong am 12. August 2018

Ein dramatischer Morgen in Hongkong für unsere Milena Slupina. Nach einer entspannten Woche mit Sightseeing und Trainingsmöglichkeiten in der Wettkampfarena, dem Chai Wan Sports Center, stand heute ab 10:38 Uhr Ortszeit (6 h Differenz) unsere Sportlerin beim 3. Worldcup des Jahres 2018 bereit zum Start. Wie aus der Starterliste zu sehen ist, war sie nicht alleine und die Besten drei aus Deutschland waren hauchdünn nur voneinander getrennt. Sie können sich den Wettbewerb auch jetzt noch anschauen auf https://m.facebook.com/hkicycling/  wenn sie keine Lust hatten um 4:00 Uhr aufzustehen.

 

Single Elite Women  ,   

Seq.No  Name  Nation  Club  Subm.  result 

118  SO Cheuk Lam            HKG     SCAA                              103,60   _____,___ 

119  Kondo Nazuki              JPN      JPN                                 110,40   _____,___ 

120   Nathalie Walter           SUI       FRvK Löhningen             177,30   _____,___ 

121   Seraina Waibel           SUI       SUI                                  179,00   _____,___ 

122   Maren Haase              GER     RV Blitz Hoffnungsthal    193,00   _____,___ 

123   Viola Brand                 GER     RSV Unterweissach        194,10   _____,___ 

124   Milena Slupina            GER     TSV Bernlohe                  194,50   _____,___ 

 

Nachdem die Schweizer Frauen nun wohl nicht ihren besten Tag erwischt hatten, würde sich dieser Weltcup zwischen den drei Deutschen entscheiden. 

Maren Haase die bisherige zwei Mal Zweite des Weltcups erreicht 172,5 Punkte

Die bisherige drittplatzierte Viola Brand konnte trotz abgebrochenem Handstand 175,93 Punkt für sich verbuchen.

Das entsprach nahezu einem Elfmeter für Milena Slupina, die bisher 2 mal gewann mit Ergebnissen über 180 Punkten. Ihre Handstände waren auch wie immer souverän und es sah nach einem wieder einmal grandiosen Sieg aus. Dann, etwa 30 Sekunden vor Zeitende brach Hektik in der Coachingzone aus, Ihre Mutter gab laute Anweisungen und dann ging nichts mehr bei Milena. Offenbar hatte sie Zeitprobleme und musste am Schluss mit einem Sturz über 20 Punkte abgeben, so dass dieses Mal nur 162,74 Punkte übrig blieben, was dann nur den dritten Platz einbrachte. In der Weltcup - Punktewertung dürfte sie aber noch den ersten Platz behalten, während Maren Haase und Viola Brand ihr jetzt gemeinsam auf dem zweiten Platz knapp auf den Fersen sind. 

 

Es wird jetzt richtig spannend beim Weltcupendlauf in Erlenbach am 17. November, eine Woche vor der Weltmeisterschaft.

 

 

Hier geht es zum Bericht der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung

Bernloher Doppelsieg bei bayerischer Meisterschaft

Der erste Kracher der Saison:

Milena gewinnt - wurde erwartet

Bianca wird Zweite - sehr überraschend

Claudia rundet das Ergebnis mit dem siebten Platz ab.

Natürlich haben damit alle die Qualinormen für German Masters und Deutschlandcup erfüllt


2. Weltcup in Heerlen/NL aus Sportdeutschland.de

Milena startet etwa bei 2:51:00 h. Das ist etwa in der Mitte des Videos.


Milena hatte im Training Besuch von "Maddze" Weichmann und Alexander M. Aulila, die den Blog

"Lokale Sportler aus Franken und der Oberpfalz"

neu eingerichtet haben - hier könnt ihr lesen und sehen, was dabei herausgekommen ist.

 

Lokal-Sportler.de

http://www.lokal-sportler.de/2018/05/20/milena-slupina-weltmeisterin-im-kunstrad-aus-mittelfranken/


Am Wochenende12./13.05.18 war der TSV Bernlohe Ausrichter zweier Veranstaltungen auf mittelfränkischer Ebene in der Sporthalle am Gymnasium Roth. 

Am Samstag trafen sich die Kunstradfahrer/innen aller Altersklassen für die Bezirksrunde des Bayercups - am Sonntag traten die Sportler und Sportlerinnen der Eliteklasse an, um die Platzierungen bei der Bezirksmeisterschaft auszufahren. 

 

Unser besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern, die mit Kuchenspenden, tatkräftiger Unterstützung beim Auf- und Abbau, beim Verkauf usw. solche Veranstaltungen erst möglich machen - DANKE!

 

Hier die Ergebnisliste - Bayern-Cup Bezirksrunde 12.05.18 sowie Bezirksmeisterschaft 13.05.18



Herzliche Glückwünsche an 

 

Daniel Stark zum Bayerischen Meistertitel und zur Qualifikation zum DM in Worms

Gabriel Estrin zu einem guten Ergebnis und dem 4. Platz



Die Ergebnisliste der DM der Junioren in Nufringen

 

Für den TSV Bernlohe mit dabei:

 

Alexander Stark Platz 11

Alexander und Daniel Stark im 2er Platz 4




 

Hier die Ergebnislisten vom 21.04.18 

 

Beim Paartalcup gewann Bianca Zint ihre Altersklasse, Claudia Ridinger erreichte Platz 4.

Gabriel Estrin gelang mit Platz 3 der Sprung aufs Treppchen.

 

Herzliche Glückwünsche!

 

Bitter endete der Wettkampftag für Milena.

In der Vorwoche zog sie sich bei einem Trainingssturz eine Platzwunde am Kopf zu, die genäht werden musste und eine Trainingspause erforderte. Erst am Donnerstag bekam sie das ärztliche OK für den Start bei der bevorstehende EM Qualifikation. 

In der Vorrunde in Wendlingen gelang Milena dennoch eine sehr gut Kür und sie konnte sich mit 180,14 ausgefahrenen Punkten auf 1 platzieren.

Im Finale begann sie ihre Präsentation souverän, die Handstände und auch die weiteren Übungen gelangen ihr gut bis sie in der Mitte der Kür bei einer Drehung vom Rad musste und dadurch 8,5 Punkte verloren gingen, der Rest der Kür lief dann wieder wie am Schnürchen.

Bei der Qualifikation wird nach einem neu eingeführten k.o. System in nur einem Durchgang über die Teilnahme an der EM entschieden. Bei Addition der beiden Ergebnisse wäre die Qualifikation gelungen, so konnte Milena trotz des höchsten Tagesergebnisses leider keine Fahrkarte zur EM lösen.

 






 

Herzliche Glückwünsche 

 

Daniel Stark - Bezirksmeister Schüler U 15 

 

Gabriel Estrin - Bezirksmeister Schüler U13

 



 

 

Ergebnisliste

 

1.Junior Masters 

 

in Filderstadt

 

Platz 4 im 2er

für Dani und Alex

 

Platz 9 für Alex im 1er

 

Herzlichen Glückwunsch





Alexander Stark ist Bayerischer Meister bei den 1 er Junioren!

 

Im 2er fuhren Daniel und Alexander Stark in ihrem ersten Juniorenjahr auf Platz 2.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Weiter geht es im März dann auf Bundesebene mit der 1. Junior Masters, die in Filderstadt stattfinden wird.




Beim Sonnenstuhlpokal in Randersacker gab es viel zu feiern.

 

Platz 1 für Claudia Ridinger, Alexander Stark und Daniel Stark jeweils im 1er Kunstradfahren

Platz 2 für Daniel und Alexander Stark im 2er in der Juniorenklasse

 

Herzlichen Glückwunsch!


Milena holt bei ihrem 1. Wettkampf im Weltmeistertrikot mit einer bärenstarken Leistung und einer blitzsauberen Kür gegen eine starke Konkurrenz beim

 

1. World Cup in Prag den 1. Platz und erhält das Trikot der Weltcup-Führenden.

 

Darüber berichtet hat auch der Hilpoltsteiner Kurier

Vorbericht

Wettlkampfbericht

 


Vielen Dank für die Fotos: Irena Vanisova Photographer




 

Stadt Roth ehrt Milena Slupina für Weltmeistertitel

 

 

„Megastolz“ zeigte sich der Rother Bürgermeister Ralph Edelhäußer am Mittwoch beim Empfang zur Ehrung von Kunstrad-Weltmeisterin Milena Slupina in den Ratsstuben des Schlosses Ratibor. Zum wiederholten Male durfte sich die Rother Ausnahme-Athletin ins goldene Buch der Stadt eintragen. Das Stadtoberhaupt hatte zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft eingeladen, um die herausragende Leistung der 22jährigen noch einmal in passendem Rahmen zu präsentieren und zu würdigen. Er nutzte die Gelegenheit, eifrig Werbung dafür zu machen, dem sportlichen Eigengewächs vom TSV Bernlohe angesichts der zurückliegenden Erfolge für bevorstehende Aufgaben Unterstützung zukommen zu lassen. Nächstes Jahr gilt es unter anderem, zusätzlich die Kosten für den neuen UCI-Weltcup zu stemmen. „Sehr beeindruckt“ war der Vizepräsident Sport des Radsportverbandes RKB Solidarität Deutschland und gleichzeitig Präsident des bayerischen Landesverbandes Harald Schmid, der zur Ehrung eigens angereist war, von dem starken Rückhalt, den die Spitzensportlerin seines Verbandes in ihrer Heimatstadt erfährt.

 

Von Seiten des TSV Bernlohe waren mit Peter Doktorowski, Silke Hufnagl und Franz Ullamann drei Vertreter der Vorstandschaft sowie Abteilungsleiter Volkmar Zint dabei. Ganz links im Bild ist der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Roth-Schwabach Erwin Grasl zu sehen.

 

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung                                                                                        Steffi Graff

 

Hier der Bericht im Hilpoltsteiner Kurier

 

Homepage der Stadt Roth



 

 

Dankeschön !

 

Dank der Unterstützung großzügiger Sponsoren dürfen sich die Kunstradfahrer des TSV Bernlohe über einen Satz neuer Jacken für alle Sportler und Trainer freuen. Die neue Vereinskleidung wurde von den Inhabern der Reisegalerie Rosa Maria und Flavia Dos Santos du Matthias Becker überreicht. Beteiligt haben sich auch Jessica und Jochen Scharf. In leuchtendem Blau werden die Kunstradfahrer in diesem Jahr unterwegs sein.

 


Die Sportlerehrung für das Jahr 2017 beschert dem TSV Bernlohe gleich 2 mal die Gläserne 1 des Landkreises Roth

 

Milena Slupina ist Sportlerin des Jahres im Landkreis Roth -

 

Daniel und Alexander Stark wurden zur Mannschaft des Jahres im Landkreis Roth gewählt.

 

Herzlichen Glückwunsch - ein mehr als erfolgreiches Sportjahr mit tollen sportlichen Leistungen!

 

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung

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Hilpoltsteiner Kurier