Jahreshauptversammlung

 

Der alte Vorstand ist der neue

Nur bei den Kassenprüfern gibt es ein neues Gesicht.

Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Bernlohe zeigten sich Vorstand, Abteilungsleiter und über 40 Mitglieder zufrieden mit dem Verlauf des zurückliegenden Jahres.

Leistungsfähig durch Zusammenhalt

Auch wenn immer wieder unliebsame Überraschungen auftauchen – unter anderem der steigende Reparaturdruck am Sportheim, die zuletzt beinahe jährlichen Wechsel beim Pächter für die Gaststätte und der mühsame Erhalt der vereinseigenen Tennisplätze – mit starkem Zusammenhalt schafft es der Dorfverein, Lösungen zu finden und ein für einen Verein dieser Größe beachtlich attraktives Angebot an Sport und Gemeinschaftserlebnis auf die Füße zu stellen. Die Mitgliederzahlen haben sich auf einem Level von über 300 stabilisiert. 

Der erste Vorsitzende Peter Doktorowski verzichtete in seinem Jahresbericht darauf, auf den Sportbetrieb und die sportlichen Erfolge des Vereins im Einzelnen einzugehen und verwies auf die Berichte der Abteilungsleiter. Er hat mit seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen ein arbeitsreiches Jahr hinter sich.

Die Problemzonen

Wieder einmal gab es Probleme mit dem erst wenige Monate zuvor begrüßten Pächter. Jetzt wähnt man sich auf der sicheren Seite und freut sich über einen „Glücksgriff“ bei der Bewirtschaftung der Waldgaststätte.

Aktuell machen Heizung und Warmwasserversorgung im Haus Kummer und bedürfen einer größeren Neuanschaffung. Investiert werden muss auch in die Gastro-Küche und die kleine, vereinseigene Halle, in der ohne zweiten Rettungsweg künftig keine Veranstaltungen mehr zulässig sind.

Die Tennisabteilung kämpft mit Mitgliederschwund und darum, wenigstens einen  oder zwei der drei vereinseigenen Tennisplätze in einer gemeinsamen Kraftanstrengung erhalten zu können.

Die Fußballer haben seit langem wieder zwei Mannschaften im Spielbetrieb, was einerseits sehr erfreulich ist, andererseits aber Kosten verursacht, die schwer zu stemmen sind. Von mehr zahlenden Zuschauern bei den Heimspielen würden Stimmung und Abteilungskasse profitieren. Aus den Abteilungen gab es aber überwiegend Positives und über eine Vielzahl an gelungenen Aktivitäten und regen Sportbetrieb zu berichten.

Das liebe Geld

Hochzufrieden zeigte sich Kassier Franz Ullamann in seinem 28. Finanzbericht.

Mit seinem langjährigen, konsequenten und umsichtigen Konsolidierungskurs hat erden seit dem Sportheimbau in den 90ern von einem Schuldenberg belasteten Verein wieder ein gutes Stück Richtung Schuldenfreiheit gebracht. Wenn nichts dazwischenkommt, soll es in vier bis fünf Jahren soweit sein, dass sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber der Bank, dem BLSV, dem Wander- und Heimatverein und die zinslosen Darlehen der Mitglieder zurückgezahlt sein werden. Der teure Brunnenbau des Vorjahres hat sich ausgezahlt und den Wasserverbrauch für das über 22.000 Quadratmeter große Vereinsgelände minimiert.

Die Wahl

Einstimmig hat die Versammlung die komplette Vorstandschaft entlastet und danach wiedergewählt. So bleibt Peter Doktorowski erster Vorsitzender, Silke Hufnagl zweite Vorsitzende, Franz Ullamann Hauptkassier und Elke Perras Schriftführerin.

Zu Kassenprüfern wurden Werner Bachinger und – einziges neues Gesicht - Thomas Winkler bestimmt.

Ehrungen

60 Jahre: Siegfried Zetterer und Richard Lämmermann,

50 Jahre: Helmut Siko,

40 Jahre: Bernhard Regler, Günter Krätzler, Jürgen Fößel, Jürgen Gattner, Uschi Gattner, Konrad Jakob, Paul Stromberger, Rudi Kohlbauer und Sandra Schick.

Neuer Ehrenvorstand, neue Ehrenmitglieder

Günter Krätzler wurde zum Ehrenvorstand, Dieter Eichelbaum und Helmut Fabri zu Ehrenmitgliedern zu ernannt.

Nicht alle Jubilare konnten die Ehrung persönlich entgegennehmen.

Auf dem Bild zu sehen sind (vlnr):  Helmut Siko, Uschi Gattner, Vorsitzender Peter Doktorowski, Paul Stromberger, Jürgen Gattner, Rudi Kohlbauer, Konrad Jakob, Helmut Fabri, Günther Krätzler, Siegfried Zetterer, die zweite Vorsitzende Silke Hufnagl und Richard Lämmermann.

Die Sportlerehrung für das Jahr 2017 beschert dem TSV Bernlohe gleich 2 mal die Gläserne 1 des Landkreises Roth

 

Milena Slupina ist Sportlerin des Jahres im Landkreis Roth -

 

Daniel und Alexander Stark wurden zur Mannschaft des Jahres im Landkreis Roth gewählt.

 

Herzlichen Glückwunsch - ein mehr als erfolgreiches Sportjahr mit tollen sportlichen Leistungen!