TSV BERNLOHE 1949 e.V.


Kirchweih 2019

Gerade noch dabei gewesen. Jetzt sind die Bilder von Steffi Graff bereits online.

Damengymnastik, Kunstradfahrer, Fußball und alte Herren marschierten beim Umzug unter unserer fulminanten Flagge und repräsentierten den TSV. 

Dem Wettergott verdankten die Sportgeräte der Kunstradfahrer eine Pause. Die Sportler wollten die empfindlichen Räder nicht wässern. Dass es dann doch trocken blieb hat sie im Nachhinein etwas geärgert.


 6er Rasenradball Deutsche Meisterschaft in Bernlohe

Liebe Sportfreunde,

Ich, Volkmar Zint, möchte Euch hier mal eine andere Sicht auf so eine Meisterschaft geben, nämlich die der Organisation und was so alles erforderlich ist. Zudem möchte ich allen, die mitgeholfen haben, dass diese Meisterschaft ein solcher Erfolg wird, danken. Des weiteren möchte ich die Bilder, die Steffi Graff mir zur Verfügung gestellt hat auch an Euch weitergeben, da sie doch einiges über die Action und das Ambiente bei uns zeigen.

Organisation

Diese beginnt i.d.R. bereits Wochen vor dem eigentlichen Event. Da gibt es die Essensplanung, Gewinnung von Kuchenlieferantinnen, Gespräche mit den Torbesitzern und Transportmöglichkeiten für diese etwas unhandlichen Ungetüme. Eine besondere Herausforderung war dann die kurzfristige Anforderung, Frühstück zur Verfügung zu stellen. Einige Tage haben wir an der Einkaufsliste gesessen, denn man kann sich ja vieles wünschen, aber es muss auch zum Teilnehmerkreis passen und in einen vernünftigen Kostenrahmen gestellt werden. 

 

Bei der Platzvorbereitung hat sich Werner Doktorowski besonders ausgezeichnet. Nachdem Florian Weber kurzfristig ausgefallen war, hat er sich bereit erklärt, das Spielfeld gewissenhaft einzuzeichnen. Unterstützt wurde er von drei Starks und Elias Krahle. 

Wie schon so oft, muss ich betonen, dass ohne unsere Damengymnastikabteilung so ein Event kaum zu stemmen wäre. Ohne deren Pavillons, ohne Geschirr und Besteck hätten wir die Verpflegung nicht geschafft. 

 

Genauso war das Grill- bzw. Bratteam, das Peter zusammengestellt hat ein wichtiger Faktor der Ernährung unserer Gäste. 

Und schließlich haben auch die Mitglieder unserer Kunstradabteilung außergewöhnliches geleistet.

 

Zum Frühstück wurden die Käse- und Wurstplatten bereits von Helene und Lyuba ab 5 Uhr zusammengestellt, damit rechtzeitig vor den Spielen gegessen werden konnte. Johanna Graff hatte ihre Freundin aus Knetterheide (bei Bielefeld) eingeladen und sie hatten eine große Freude das Frühstücksteam zu ergänzen und dann den ganzen Tag im Wechsel mit den Gebrüdern Stark die Spiel- und Strafzeiten zu kontrollieren, sowie die Anzeigen zu bedienen. 

 

Überhaupt waren die Familien Stark, Graff und Zint besonders engagiert und immer zur Hand, wenn Hilfe gebraucht wurde. Vom Mülleinsammeln über Essensverkauf bis zum Fahnen aufhängen, Pavillons auf- und abbauen, Schirme transportieren, Musikanlage bedienen, Durchsagen machen, Spielverlauf und -ergebnisse kommentieren, Zeitungsberichte schreiben. 

 

Flexibilität war gefragt, da nicht alles planbar ist bei so einer großen Veranstaltung. So waren z.B. 3 Vegetarier angemeldet und wir hatten hierfür extra ca. 20 Portionen Tomatensoße für Nudeln bereit. Es waren dann deutlich mehr gefordert, was so auf die Schnelle nur schwer lösbar ist. Gertrud Doktorowski hat uns noch auf die Schnelle 10 Portionen Gemüselasagne gemacht und als auch das noch nicht ausreichte haben Bianca Merz (ehemals Zint) und Claudia Ridinger sich ein Gemüsebrät aus unseren Gärten einfallen lassen, das dann von den Wurst- und Steakbratern fertig gemacht wurde. Unsere Bolognese wurde durch Peter Doktorowski um einen Gulaschtopf ergänzt. Und dann hatten wir noch viele, viele Kuchen, die dann gerade bis zur Abreise unserer Gäste reichten.

Abends war natürlich auch noch die Bedienung gefordert, obwohl Peter einem Verein sechs Kästen Bier besorgte, wurde doch bis 23 Uhr immer noch das eine oder andere Bier bzw. Getränk gewünscht. 

 

Ein gespendetes 20 Liter Fass konnte sogar mit einer kleinen Zapfanlage von Herbert Ochsenkühn ausgeschenkt werden

 

Auch wenn es anstrengend war, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein um unsere Gäste zu betreuen. Allen Beteiligten machte es sichtlich Spaß. Den Abbau wollte ich eigentlich erst sehr viel später, als dann realisiert, in Angriff nehmen. Aber dann fing einer an und plötzlich waren alle mit dabei und nach 1 1/2 Stunden war alles weggeräumt.

 

D A N K E


Der Aufbau war nicht nur bei uns eine Herausforderung. Auch die Mannschaften waren ab Freitagabend mit dem Zusammenbau der Sportgeräte und dem Aufbau der Zeltstadt beschäftigt. Allerdings kam das letzte Auto mit Sportgeräten gerade mal eine Stunde vor Beginn der Meisterschaft. Während die anderen Mannschaften den Platz bereits testeten begann dann für den RSV Tann erst einmal ein etwas hektischer Aufbau der Sportgeräte.

Mit Kind und Kegel kamen die Sportler und schufen in der Zeltstadt ein besonderes Ambiente.

 

Besondere Aufmerksamkeit bekam das sogenannte Emmamobil, damit eben nicht nur auf dem Feld gekrabbelt wurde, sondern auch schon mal das Gefühl fürs Radfahren vermittelt werden konnte.

Unsere Eventfläche wurde von unseren Erlanger Radsporfreunden mit Radballrädern und Bällen bestückt. Sie leisteten auch Hilfestellung und Beratung, wenn das gewünscht war. So konnte dann jeder, der wollte, sich davon überzeugen, dass so ein Radballrad gar nicht so einfach zu fahren ist. Das Schießen war dann eine ungleich schwierigere Angelegenheit. Unseren Daniel Stark hätten sie am liebsten gleich mitgenommen.

Mitgereiste Fangruppen versammelten sich bei den Spielen um den Platz und unterstützten ihre Mannschaften, während die Bernloher doch eher etwas Abstand hielten. 

 

Es hat uns gefreut das aus dem Bundesvorstand der Solidarität der Vizepräsident für Finanzen und Landesvorsitzender aus Bayern Harald Schmid uns am Sonntag mit seiner Anwesenheit und Teilnahme ehrte.

Es kracht zwar regelmäßig und spektakulär, wenn die Radballräder mit Einsatz zusammenfahren. Aber das sind die Spieler gewohnt und wissen schon, wie sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Dennoch, gerade einer der Besten, Daniel Endroweit, fiel unglücklich auf ein Radteil und verletzte sich im Bauchraum. Harte Jungs spielen weiter. Erst nach Ende des ersten Spiels, schob er vorsichtig das Trikot hoch und entdeckte eine klaffende Wunde.

 

Im Krankenhaus wurde das genäht und er kam rechtzeitig zum nächsten Spiel zurück, aber auch mit der Nachricht, dass für ihn kein Einsatz mehr möglich ist, da die Verletzung bei einem weiteren Vorfall sich erheblich verschlechtern könnte.

 

Diesem Umstand hatte Julia Wolf es zu verdanken, dass sie am Sonntag die Spielgenehmigung bekam. Eigentlich sollte sie ja nur die Mannschaft mit betreuen, aber sie ist eine begabte 2er Kunstradfahrerin die auch schon mal in der Nationalmannschaft stand und natürlich hat sie auch schon mal mit einem Radballrad etwas gespielt, aber noch nie auf Rasen. Diese Lektion bekam sie dann am Samstagabend von ihrer Mannschaft.

 

Und so geht sie in die Geschichte des Radballsports ein.

Julia Wolf ist die erste Frau, die in der langen Tradition bei den Deutschen Meisterschaften im Rasenradball eingesetzt wurde.

Im Folgenden einige Bilder von ihrem Einsatz.

Siegerehrung

Auch der Himmel gab seinen Segen dazu und es schüttete wie aus Eimern.

Unser Bürgermeister der Stadt Roth, Ralph Edelhäußer, ließ es sich dennoch nicht nehmen daran teilzunehmen. 

Anfangs versuchte er es mit Schirm, aber dann gab er es auf. Vermutlich können sich nicht viele rühmen mit unserem Bürgermeister gemeinsam unter freiem Himmel geduscht zu haben.

Jetzt noch einige Szenen aus den Spielen:

Und noch mehr Bilder der Bernloher Deutschen Meisterschaft im 6er Rasenradball von Salvatore Giurdanella für die RHV

Titel: Zweirad-Zidanes und Pedal-Pelés: Bernlohe feiert das Radball-Spektakel

Endlich mal wieder ein bayerischer Verein an der Spitze der Deutschen 6er Rasenradballer

Vorbericht der RHV zur Rasenradball - DM im 6er


70 Jahre TSV Bernlohe - Der Abend in Bildern

Mit dem Klick auf ein Einzelbild kann dieses auch vergrößert dargestellt und dann im Einzelbildmodus weitergeschaltet werden.

Bilder: Steffi Graff

Kommentare braucht es hier nicht. Alles gut beschrieben im Zeitungsartikel am Ende der 70 Jahre Darstellung

70 Jahre TSV Bernlohe - Der Nachmittag in Bildern

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Bilder und Kommentare: Volkmar Zint

Bericht in der RHV am 15.7.2019



Hinten am Sportplatz tut sich was

Wer seinen Spaziergang am Sportplatz entlang macht, wird es vermutlich schon gesehen haben. Da liegen die alten Bäume des Waldrandes auf unserem Nebenplatz. Wer näher hingeht findet auch im Wald viele gefällte Bäume. Das ist zum Einen das Ergebnis des Holzfällerlehrgangs am 28. Februar und zum Anderen beruht es auf einem Beschluss unserer Vorstandschaft.

 

Die Bäume gefährdeten die Sicherheit auf unserem Nebenplatz und dem Tennisgelände. Zudem sind die Wurzeln der Bäume aus dem Boden des Nebenplatzes zu beseitigen, damit dieser zukünftig wieder besser bespielbar werden wird. 

 

Aber erst einmal müssen die Bäume beseitigt werden und das wird noch einige Tage dauern. Herbert Ochsenkühn filetiert die Birken, Buchen, Kiefern, Fichten und Erlen portionsgerecht, so dass das Holz vom Verein verkauft werden kann. Der Rest wird gehäckselt, getrocknet und kommt dann als Hackschnitzel auf den Markt. 


Brotbackkurs - der Zweite

Und noch einmal habe ich versucht meine Informationen bzgl. Sauerteig, Getreide und Vollkornbrote weiter zu geben an Interessierte.

 

Zwar haben sich von sieben angemeldeten nur vier getraut zu kommen, aber die hatten viel Spaß beim Getreidemahlen, Teigkneten und vor allem beim Vergleich der Brote am Sonntagnachmittag. 

 

Feststellung, vier mal die gleiche Mischung und doch vier mal unterschiedliche Brote mit unterschiedlichem Geschmack. So hat Evi Löscher (2.v.l.) mit einem Handkneter den wohl lockersten Teig aller Teilnehmer hergestellt. Ilse Fernengel hingegen bestand darauf mit der Hand zu kneten, was wohl fast 2 Stunden dauerte. Zudem hatte sie keine Form sondern machte einen recht trockenen Teig, der dann auch auf einem Backblech gut hielt. Belohnt wurde sie für diese Fleißarbeit mit einem wunderbaren Krustenbrot. Ariane Lechtenfeld und Carola Bayer hatten kleine Brotbackformen dabei und teilten sich den 2 kg Teig. Auch hier durch den dann unterschiedlichen Prozess des Teiggehens und durch die unterschiedlichen Backprozesse entstanden dann zwei schmackhafte und doch unterschiedliche Brote.


70 Jahre TSV Bernlohe

Der TSV Bernlohe wurde am 23.Juli 1949 gegründet.

 

Anlässlich dieses runden Geburtstags unseres Verein werden wir am 13. Juli 2019 auf unserem Sportgelände eine große Party veranstalten, bei der alle Abteilungen aufgerufen sind, sich originelle Elemente für eine Show auszudenken.


Brotbackkurs im Vorstandszimmer des Vereinsheims

Am letzten Wochenende 15./16.12.2018 haben wir unseren ersten Sauerteig - Brotbackkurs abgehalten. Hier wollte ich (Volkmar Zint), angeregt von unserer 2. Vorsitzenden Silke Hufnagl, ein wenig aus meinem Erfahrungsschatz bei der Brotherstellung in der eigenen Küche weitergeben.

Da war ich schon ein wenig gestresst alle Materialien in unser Vereinsheim zu schaffen und ja nichts zu vergessen. Neben den Großgeräten wie Getreidemühle, Haushaltswaage und Knetmaschine waren ja auch noch viele Kleinigkeiten wie Löffel, Maßeinheit, Mehl und für jeden Teilnehmer ein Sauerteig mitzubringen, auch ein Roggen- sowie Dinkelgetreidesack und die einfachen Brotgewürze sollten schon dabei sein. 

Backerfahrungen waren bei allen Teilnehmern vorhanden und so konnten wir uns über die Sauerteigtheorie und seine Pflege langsam zu Getreidemühlen vorarbeiten. Eine Haushaltsgetreidemühle hatten die Teilnehmer noch nicht gesehen und werden sie sich so schnell sicher nicht zulegen. 

Um die erforderlichen Mehle zu besorgen, habe ich dann Geschäfte genannt, in denen diese Mehle sicher geführt werden.

Dabei kam natürlich auch eine Diskussion auf, warum eine eigene Mühle sinnvoll ist.

Schließlich kamen wir zur Verwendung und die Geschichte meines jetzt bereits fast 40 Jahre alten Sauerteigs und dann hatten bald alle Teilnehmer ihre Knetmaschinen im Einsatz.

Nach einer individuellen Backempfehlung nahmen die Teilnehmer ihren Teig mit nach Hause, um ihn dann morgens zu backen.

Die gegenseitige Begutachtung des Ergebnisses fand dann wieder im Sportheim am Sonntagnachmittag statt. Sehr zögerlich wurden die Brote dann aufgeschnitten. Das Erstaunliche, 4 Brote wurden mitgebracht und es gab vier unterschiedliche Ergebnisse, da auch die Teilnehmer unterschiedliche Vorstellungen hatten bzgl. Würze, Ausmahlgrad des Getreides, Backform und Menge.

Und ganz wichtig, es hat allen Spaß gemacht.


Weihnachtsfeier beim TSV Bernlohe

Unser erster Vorsitzender, Peter Doktorowski, begrüßte die Gäste und bedankte sich an erster Stelle bei der Dorfgemeinschaft für die breite Unterstützung des Vereins. Speziell ging der Dank auch an die vielen Helfer der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Neben stimmungsvoll gesungenen Weihnachtsliedern, hatte auch die Jugend die Möglichkeit, etwas aus ihrem Programm zu präsentieren. So kam die Akrobatikgruppe von Irmtraud Bindler genauso zum Zug wie die Kinderturngruppen von Tanja Gerner und die Kunstradfahrer von mir (Volkmar Zint). Die Akrobatikgruppe hatte in diesem Jahr das Sportabzeichen abgelegt und die anwesenden Mitglieder bekamen in diesem feierlichen Rahmen ihre Urkunden und Ehrenabzeichen überreicht (siehe oben).

 

Allerdings konnten nicht alle den Lohn fleißigen Trainings persönlich entgegennehmen. Über den anerkennenden Applaus im Anschluss an die Vorführung der Akrobatik-Gruppe bei der Weihnachsfeier durften sich Hanna Kupfer (Silber), Judith Kolb (Gold) und Julian Grafe (Silber) (vorne vlnr) freuen. Nicht auf dem Bild sind Aysesu Battal (Bronze) Natalie Ruthard (Silber) und Andreas Berger (Gold).

 

Nach der obligatorischen Lotterie und einigen Weihnachtsliedern haben unsere Sportfreunde vom Fußball dann den im Vorfeld mit vielen Preisen dekorierten Weihnachtsbaum Ast für Ast versteigert.